apropos Elbtal – das Mitteilungsblättchen vom Bürgerverein

Apropos Elbtal: „Wollen schreiben, was in Elbtal passiert“

Das Informations- und Mitteilungsblatt für alle Elbtaler „apropos Elbtal“ soll im neuen Jahr von der Gemeinde statt 200 Euro 400 Euro an monatlicher Unterstützung erhalten. Ich habe mit Hubert Lenz, einem der Mitwirkenden am Blättchen gesprochen.

Wie lange gibt es „apropos Elbtal“ schon?

Hubert Lenz: Die erste Ausgabe erschien im November 2014. Im Rahmen des IKEK gründete sich der Bürgerverein und der verlegt diese Zeitung auch. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis die erste Ausgabe aus der Taufe gehoben wurde.

Wie viele Leute wirken an dem Mitteilungsblatt mit?

Hubert Lenz: Wir sind zehn Leute, alles Mitglieder im Bürgerverein. Jeder hat seine Aufgabe. Wir haben alle sehr viel Spaß und können sehr gut miteinander. Fünf Personen gestalten alleine das Layout der Zeitung. Wir würden uns freuen, wenn wir mehr Mitglieder finden würden, die ab und zu einen Artikel schreiben und uns so unterstützen.

Zeitaufwand zu 100 % ehrenamtlich

Welcher Zeitaufwand steckt dahinter?

Hubert Lenz: Wir treffen uns zweimal im Monat für rund drei Stunden, um die Ausgabe zu besprechen, wer welchen Artikel schreibt und wer Fotos macht. Bei mir kommen nochmal zwei bis zweieinhalb Tage hinzu für Recherche, Telefonate und die Texte zu schreiben.

Die Inhalte sind sehr vielfältig- aktuelles Geschehen, geschichtliche Einblicke, Elbtaler Gesichter und Gratulationen zu Geburtstagen.

Hubert Lenz: Wir wollen schreiben, was in Elbtal passiert und was die Leute eventuell bewegt. Mit der bunten Mischung ist für jeden etwas dabei.

Reine Druckkosten

Was kostet diese Zeitung?

Hubert Lenz: Der Druck von acht DIN A4 Seiten kostet 650 Euro. Mit jeder weiteren A4 Seite steigen die Kosten. Zudem haben wir noch vier Austräger für die Ortsteile, die ein kleines Entgelt erhalten. Wir haben uns für hochwertiges Papier entschieden und viele meinen immer, durch anderes Papier ließen sich Kosten sparen, doch dies ist nur sehr geringfügig.

Bekamen Sie von Anfang an Unterstützung durch die Gemeinde?

Hubert Lenz: Wir haben ohne Zuschuss angefangen und haben uns am Anfang gequält, dass wir mit einer schwarzen Null rauskommen. Dann bekamen wir 200 Euro und die Gemeinde hat dafür zwei Seiten gebucht, auf denen Gemeindetermine oder Dinge, die Gemeinde betreffend wie Straßenbau veröffentlicht werden.

Wie hoch ist die Auflage von „apropos Elbtal“?

Hubert Lenz: 1100 Stück

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

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