Entrümpelung des Arbeitsplatzes und neue Ideen

Die Entrümpelung des Arbeitsplatzes kann zu einem freien Kopf und neuen Ideen führen. Ich gönnte mir eine dreiwöchige Auszeit auf allen Kanälen, welche ich auch gebraucht habe. Ich nutzte sie, um mein Büro auszumisten. Dadurch bekam ich Platz für neue Gedanken. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich noch meine Lernnotizen für meine mündlichen Diplomprüfungen Biologie im Jahr 2008 gestapelt im Regal liegen hatte? Ist ja nicht so, dass ich auch alle Bücher aus dem Studium noch besitze. Diese vollgeschriebenen Papiere brauche ich nicht mehr. Dies waren nicht die einzigen Unterlagen, die in den letzten drei Wochen in der Papiertonne gelandet sind. Ich fühlte mich durch diese Aktion befreit. Der Platz in meinen Regalen gab Raum für neue Ideen.

Ablenkung am Arbeitsplatz

Die viele Zettelwirtschaft nimmt nicht nur ungemein viel Platz weg. Sie sorgt regelmäßig für Ablenkung, zieht den Blick auf sich, wenn ich etwas am Suchen war und stahl mir Zeit, weil es wieder interessant war, darin zu schmökern. Der Spiegel beschrieb bereits 2009, dass Schreibtischmenschen im Jahr 70 Tage mit unnötigen Suchen und Ablenkungen bei einem chaotischen Schreibtisch verbringen. Viel lässt sich heute auf elektronische Art und Weise erledigen. Dennoch funktioniert bei mir noch kein papierfreier Arbeitsplatz. Jedes Telefonat findet zuerst seine Notiz auf einem Zettel, bevor ich die Information elektronisch verarbeite. On tour dürfen Zettel und Stift nie fehlen. Diese Ablenkung durch den wachsenden Papierberg musste ein Ende haben. Die täglichen Aufgaben verlangen meine gesamte Aufmerksamkeit. Durch das Aussortieren gelang es, Ordnung in das Chaos zu bringen und mich neu zu orientieren. Zu dieser Ordnung gehörte nicht nur das Wegschmeißen alter Materialien, sondern auch das neue Strukturieren benötigter Unterlagen.

Ordnung am Arbeitsplatz

Auf der rechten Seite meines Schreibtisches lag ein Stapel, der fast täglich höher und höher wurde. Rechercheunterlagen, Fakten zu Geschehnissen, welche sich eine Weile hinziehen oder Geschichten, welche ich noch angehen möchte, sammelten sich dort an. Hinzu kamen Fetzen von Dingen, welche ich nicht vergessen wollte und die ich vielleicht nochmal irgendwann gebrauchen könnte. Benötigte ich einen Fakt aus diesem Stapel, wusste ich, dass ich ihn da finden würde, aber meistens wurde der Haufen von oben nach unten geräumt und wieder zurück, bis ich das gesuchte fand. Wie Ihr es Euch sicher denken könnt – dies stahl Zeit, raubte Energie und ärgerte mich immer wieder aufs Neue. Dafür habe ich nun ein System gefunden, in dem alles griffbereit wegsortiert ist.

Mit der Entrümpelung des Arbeitsplatzes kommen neue Ideen

Wie schon zu Beginn erwähnt wirkte die Entrümpelung des Arbeitsplatzes sehr befreiend auf mich. Dabei wälzte ich natürlich auch Gedanken – wo will ich hin, was interessiert die Leser, wie soll die Zukunft aussehen – kurzum „Was will ich?“ Die Meisten kennen mich als freie Journalistin, die Wenigsten wissen, dass ich auch sehr erfolgreich als Texterin unterwegs bin. Für Agenturen und Webseitenbetreiber suche ich nach den richtigen Worten. Weiterhin habe ich eine hohe Affinität zu den sozialen Netzwerken. Ich nutze sie nicht nur. Ich kann auch etwas zu den Hintergründen sagen und Tipps geben, wie Ihr als Vereine, Firmen oder Privatpersonen die sozialen Netzwerke effektiv für Euch nutzen könnt. Da die Wenigstens diese Facetten von mir kennen, kam in mir der Gedanke, dies in meinem Blog mit aufzunehmen und Euch von Zeit zu Zeit auch einen Blick darauf zu geben. Es würde mich freuen, wenn dies genauso Interesse bei Euch weckt wie meine lokaljournalistische Berichterstattung.

Habt Ihr Euch auch schon mal von „Altlasten“ getrennt und dies als Befreiung empfunden? Welche Erfahrung habt Ihr mit der Entrümpelung des Arbeitsplatzes gemacht? Dann lasst mich gerne daran teilhaben und schreibt mir von Euren Aktionen.

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

2 Gedanken zu „Entrümpelung des Arbeitsplatzes und neue Ideen

  • 18. Dezember 2016 um 20:11
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    Von den größten Altlasten habe ich mich schon lange befreit und es fühlt sich heute noch gut an. Alles was mir aktuell noch fehlt sind ein paar Tage Auszeit, die ich mir über Weihnachten gönnen werde 🙂

    LG
    Sonja

    Antwort
    • 19. Dezember 2016 um 11:30
      Permalink

      Vielen Dank Sonja, es ist von Zeit zu Zeit wichtig, sich von Altlasten zu trennen. Mir tat es sehr gut und ich werde auch jetzt nach Weihnachten nochmal kräftig aussortieren, um mit weniger Ballast ins neue Jahr zu starten.
      Wünsche Dir eine ruhige Weihnachtszeit,
      LG Heike

      Antwort

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