Monatsrückblick August – der feine Unterschied zwischen Kritik und Diffamierung

Nachdem ich zu Beginn des Monats noch im Urlaub war und mich von der Sommertour erholte, ging es im zweiten Teil des Monats direkt wieder los. Hier ein kleiner Monatsrückblick.

Kritik und wie gehe ich damit um?

Diesen Monat musste ich mich stark mit Kritik an meiner Arbeit beschäftigen. Ich stehe – auch durch meine Aktivität in den sozialen Netzwerken – ziemlich offen da, was mich auch angreifbar macht. Ich erhalte nicht immer Lob für meiner Arbeit. Aber das ist in Ordnung. Über Lob freue ich mich, mit Kritik setze ich mich auseinander. Kritik ist absolut okay und kann die Arbeit auch bereichern. Manchmal kommen wir Journalisten zu einem Termin vor Ort und können nur eine Momentaufnahme machen ohne alle Hintergründe zu kennen. Es kann eine falsche Zitierung geschehen. Es gibt Termine, da haben wir Absprachen mit der Redaktion, so dass der Artikel dann eventuell nicht so erscheint, wie sich dies einer wünscht (wobei ich solche Dinge dann bereits im Vorfeld versuche zu kommunizieren). Manchmal schleichen sich Fehler ein, wenn der Artikel redaktionell bearbeitet wird. Ich nehme diese Kritik gerne an und bin zu Gesprächen bereit. Auch die nächsten Jahre werde ich hier als Journalistin unterwegs sein und arbeite lieber in einem guten Miteinander als auf ständiger Konfrontation.

Diffamierungen sind rufschädigend

Doch es gibt Grenzen! Nämlich wenn es darum geht, dass mir jemand meine Qualifizierung abspricht oder mir Parteigeklünkel und Schönschreiberei vorwirft. In den ganzen Jahren, in denen ich nun journalistisch tätig bin, habe ich immer objektiv über parteiliche Termine berichtet, egal von welcher Partei. Und ich bin sicher auch manchen mit meinen Artikeln schon auf die Füsse getreten. Doch ich kann jedem offen begegnen und stehe zu meiner Arbeit.
Aber diese Anschuldigungen, die mir jetzt unterstellt werden, sind verletzend und zerstören meinen Ruf. Ich versuche ruhig zu bleiben und kein Öl in diese kleinen Hassflammen zu kippen. Ich registriere es, merke es mir und speichere diese Diffamierungen digital ab. Dies empfehle ich auch anderen, die ebenfalls verschiedenen Diffamierungen ausgesetzt sind. Ich kann Euch nur empfehlen, dass wenn ihr etwas negatives über Euch lest, Ihr dieses dann direkt abspeichert damit ihr im Bedarfsfall einen Nachweis habt. Denn zu schnell können Dinge im Internet gelöscht werden und sind danach für euch nicht mehr auffindbar.
Ich habe die letzten Tage sehr vielen positiven Zuspruch erhalten, wofür ich mich bei allen bedanke. Dies zeigt mir, dass solche Hater nur einen geringen Teil ausmachen und die Mehrheit meine Arbeit schätzt.

Doch nun möchte ich im Monatsrückblick auf die schönen Dinge eingehen, die ich begleiten durfte.

Dorf der Zukunft- Präsentationen für den Regionalentscheid

Aus dem NNP-Gebiet nehmen fünf Dörfer an dem Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Sie treten gegen fünf weitere Dörfer aus der Region Rheingau-Taunus, Lahn-Dill und Gießen an. Nun fanden die Besuche der Bewertungskommission in den Ortschaften für den Regionalentscheid statt und ich durfte die Kommission dabei begleiten. Aumenau, Dorndorf, Frickhofen, Hintermeilingen sowie Offheim präsentierten sich dabei ganz unterschiedlich. Ich ziehe den Hut vor den Kommissionsmitgliedern, die die ganzen Informationen bewerten müssen. Bis zu drei Begehungen an einem Tag mit nur einer Stunde Pause dazwischen, waren sicher eine große Herausforderung. Ich selbst hatte nur zwei Begehungen direkt hintereinander und war voll mit Informationen. Dorndorf brachte alle seine Bürger auf die Straße, während die anderen Ortschaften auf kleine Gruppen setzten, die durch den Ort geführt wurden. In einem Ort präsentierten mehrere Personen ihr Dorf, Dorndorf brachte sogar alle Bürger auf die Straße und in anderen Orten übernahm einer die Hauptführung. Ich war sehr gespannt, welches Dorf das Rennen macht und ob eines der Dörfer aus unserem Landkreis unter den ersten Plätzen dabei sein wird. Ich gratuliere an dieser Stelle Dorndorf, die durch einen zweiten Platz im kommenden Jahr am Landesentscheid teilnehmen dürfen. Mehr dazu findet ihr im NNP-Artikel.

Ehrenamtliches Engagement

Ich bin immer wieder begeistert, welches ehrenamtliche Engagement hier in der Region herrscht. Ohne die vielen Vereine und die freiwillige Investition von Zeit der Bürger wäre unsere Region nicht so lebenswert wie sie ist. Manche wirken im Hintergrund und sind bescheiden, ob ihrer Leistungen. Sie möchten auch gar nicht so gerne darüber reden und ins Licht gezogen werden. Dennoch finde ich es gut, dass über solche Menschen berichtet wird. So gratuliere ich Reinhold Schmitt auch an dieser Stelle nochmal für die Auszeichnung mit dem Landesehrenbrief und dem Stadtrechtssiegel der Gemeinde Elz.
Die Rettungsdienste in Elz arbeiten nicht nur im Ernstfall zusammen, was sie anschaulich bei einer Übung beim Haus- und Huppfest der Freiwilligen Feuerwehr Elz demonstriert haben, sondern bringen sich auch darüber hinaus für das Gemeindeleben ein. Mit diesem Engagement bewerben sie sich für den Katastrophenschutzpreis des Hessischen Innenministeriums und ich drücke meine Daumen.

Was bringt der September?

Der September steht stark im Zeichen der Elzer Kirmes. Doch darüber hinaus habe ich bereits jetzt schon Termine für einige interessante Interviews aus dem Ehrenamtsbereich, aber auch mit den IHK-Ausbildungschampions. Es wartet wieder ein abwechslungsreicher Monat auf mich.

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

4 Gedanken zu „Monatsrückblick August – der feine Unterschied zwischen Kritik und Diffamierung

  • 1. September 2017 um 14:22
    Permalink

    Mach weiter so, lass Dich nicht unterkriegen.

    Antwort
    • 2. September 2017 um 7:50
      Permalink

      Vielen Dank. Ja es ist nicht immer einfach. Da brodelt es schon mal in mir. Aber ich weiß, dass ich meine Arbeit ordentlich mache und daher mache ich auch weiter 🙂

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.