Monatsrückblick Juli – Nicht nur auf Sommertour

Ich möchte regelmäßig einen Monatsrückblick einführen, um zu zeigen, was alles los war und welche Themen bewegen.

Ferienzeit = Sommerloch?

Die Problematik Sommerloch ist mir sehr wohl bekannt, doch konnte ich davon dieses Jahr nichts spüren. Die meiste Zeit im Juli befand ich mich auf Sommertour. In vier Wochen war ich als Live-Reporterin in 16 verschiedenen Gemeinden zu finden, um mit den Lesern ins Gespräch zu kommen. Doch auch parallel dazu kam einiges zusammen, so dass ich sogar einige Termine absagen musste, weil ich sie einfach nicht unter bekommen habe. Es war eine sehr intensive Zeit, so dass ich fast sieben Tage die Woche am Arbeiten war und mir wenig Auszeiten gönnte. Umso mehr freue ich mich jetzt auf meine Auszeit, wo es auch hier ein wenig ruhiger werden wird. Ein Durchpowern ist für kurze Zeit mal möglich, doch nun müssen die Akkus wieder aufgeladen werden.

Mega-Events in Elz

Im Juli war einiges los in Elz. Am Wochenende 8./9. Juli war die Partnerstadt Waldmünchen zu Besuch. 44 Jahre existiert diese Freundschaft, 2006 wurde die Partnerschaftsurkunde offiziell unterschrieben und jetzt fand das erste offizielle Treffen auf Einladung der Gemeinde statt. Im Vorfeld war mir diese Partnerschaft bekannt, aber ich steckte bisher nicht drin. Dies hat sich nach diesem Wochenende geändert.
Bereits eine Woche später, am Wochenende 14./15. Juli, fand in Elz ein weiteres Mega-Event statt. Freitagabend gastierte der österreichische Liedermacher Rainhard Fendrich in Elz und am Samstag erklangen bereits zum sechsten Mal rockige Töne beim Wutzkopp-Festival.
Nicht nur beruflich, sondern auch ehrenamtlich involviert, lagen bei diesen Terminen Arbeit und Spaß eng beieinander. Dann gehört zu dem Mitfeiern und mitten drin dabei sein auch, am nächsten Morgen die Fotos zu sichten und den Artikel zu schreiben, bevor es ans Weitermachen oder Aufräumen ging. Beide Events zeigten einmal mehr, wie eng die Vereinsfamilie in Elz zusammenarbeitet und dabei etwas auf die Beine stellt.

Einblicke in den DRK Kreisverband

Ich hatte einige Termine beim DRK Kreisverband. Zum einen wurde ein neuer Notarzt-Einsatzwagen vorgestellt, welcher mit dem LUCAS-3, einem Thoraxkompressionssystem neu ausgestattet wurde. Wozu dieses System benötigt wird, könnt Ihr hier im Artikel der NNP nachlesen. Um eine bessere Versorgung in der Region zu gewährleisten, wurde in Elz eine mobile Tageswache in Betrieb genommen. Dies bedeutet, dass von Montag bis Freitag tagsüber ein Rettungswagen in Elz bei der Feuerwehr stationiert ist. Bei Alarmierung haben die Rettungskräfte eine Frist von 10 Minuten, welche nicht immer eingehalten werden kann. Die mobilen Wachen sollen dazu führen, diese Rettungsfristen einzuhalten. Weitere mobile Wachen im gesamten Landkreis folgen.
Nach den Ferien möchte ich noch tiefer in die Arbeit des Notfallsanitäters eintauchen und diesen für einige Stunden begleiten. Dafür muss jedoch vorher beim Arzt mein Impfstatus abgeklärt werden, damit ich auf dem Rettungswagen auch mitfahren darf.

Vereine müssen neue Wege der Kommunikation gehen

Nehmen wir aus den ländlichen Regionen das ehrenamtliche Engagement heraus – was bleibt dann von den Orten noch übrig? Vereine kämpfen mit Mitgliederschwund und Besuchern für ihre Veranstaltungen. Der demografische Wandel ist in den Dörfern noch stärker zu spüren, als in der Stadt. Um auch zukünftig die Menschen zu erreichen, müssen Vereine neue Wege gehen. Mit einem ersten Artikel zur Kommunikation von Vereinen habe ich mich damit auseinandergesetzt, daran gekoppelt auch eine Umfrage. Diesem Thema möchte ich mich zukünftig vermehrt widmen. Ich möchte den Vereinen dabei helfen, die Potentiale sozialer Medien für sich zu entdecken und diese für ihren Verein zu nutzen.

Fehlt euch irgendwas? Dann gebt mir bitte Bescheid! Wie war Euer Monat? Erzählt mir gerne davon.

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.