Nervenkitzel im Doppelpack

Thriller für den Herbst

Heute möchte ich Euch zwei Thriller im Doppelpack vorstellen, welche mich die letzten Tage gefesselt haben. Sie sind genau richtig, wenn es früher dunkel wird und wir uns mit einem Tee unter die warme Decke auf die Couch kuscheln.
„Pretty Girls“ von Karin Slaughter als auch „Das Joshua Profil“ von Sebastian Fitzek ließen mich mittendrin eine ziemlich überraschende Wendung erleben und bei beiden fiel es mir schwer, sie aus der Hand zu legen.

Karin Slaughter „Pretty Girls“

Inhalt: März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwester der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. 24 Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres Mannes brutales Filmmaterial findet. In den Videos werden Frauen brutal ermordet. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Wer war ihr Mann, den sie glaubte, zu kennen? Sie begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche und kommt der unfassbaren Wahrheit Stück für Stück näher.

Zu Beginn verwirrte mich sehr, dass der Vater der Vermissten ständig zu Wort kommt. Scheinbar hat er mit den aktuellen Handlungen nichts zu tun und seine Suche sowie die eigene Zerrissenheit aufgrund des Verlustes ist für den Spannungsrahmen erst mal nicht notwendig. Doch zum Ende fügt sich alle zusammen und ich war sehr überrascht, völlig unvorbereitet auf den Ausgang der Handlung. Karin Slaughter wußte geschickt ein Netz zu weben, indem ich mich beim Lesen schnell verfing. Ein Thriller, der mich nicht losließ.

Sebastian Fitzek „Das Joshua Profil“

Inhalt: Der erfolgreiche Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung sitzt. Max hat sich niemals im Leben etwas zu Schulde kommen lassen. Doch auf einmal gerät er in verschiedene, unerklärbare Situationen und wird eines ungeheuerlichen Verbrechens beschuldigt. Eine Gruppe ist hinter ihm her und möchte ihn töten, bevor er eine vermeintliche Straftat begehen kann. Ein Strudel von Gewalt wird in Gang gesetzt.

Was wäre, wenn ein Computerprogramm alle unsere Datenspuren auswerten würde und auf die Idee käme, wir planen ein Verbrechen? Personen, die diese Daten auswerten, möchten dieses Verbrechen verhindern, von dem wir selbst keine Ahnung haben. Sebastian Fitzek zerrt seine Protagonisten in eine unglaubliche Geschichte hinein, die diese erst sehr spät durchblicken. Ein grandioser Thriller, welcher mich zum Nachdenken anregte.

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Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

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