Pressemitteilung Stadt Limburg – Mit dem Rad zur Arbeit

Mit dem Rad ins Limburger Rathaus hieß es auch in diesem Jahr für die Mitarbeiter der Limburger Stadtverwaltung. 14 Frauen und Männer kamen dieser Aufforderung nach und sind an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad ins Rathaus oder zum Betriebshof der Stadt auf zwei Rädern und angetrieben durch Muskelkraft gerollt. 20 Arbeitstage innerhalb von drei Monaten, das ist die Mindestvoraussetzung, um an der bundesweiten Aktion teilzunehmen.

Einsparung von einer Tonne CO2

Eine Tonne COsind dadurch eingespart worden, rechnete Eva Novian als Koordinatorin der Aktion im Rathaus vor. Natürlich kann die Stadtverwaltung noch besser werden. Noch mehr Mitarbeiter/innen auf das Fahrrad bringen, noch mehr Kilometer auf zwei Rädern zurücklegen, das gab auch Jürgen Dumeier, Leiter des Amts für Verkehrs- und Landschaftsplanung, als Ziel aus. Die Voraussetzungen sind günstig. Zum einen bietet die Stadt seit diesem Jahr ein E-Bike-Leasing an, dass den Umstieg erleichtern soll; zudem wartet die Verwaltung seit dem 1. Oktober mit dem Job-Ticket auf, wobei die Hoffnung besteht, dass zumindest eine Fahrt mit dem Rad gemacht wird.

Sie haben die Kriterien für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ erfüllt (v.l.): Mustafa Özmen, Jana Ries, Andreas Graf, Sabine Schmitt, Eva Novian, Heike Wernersbach, Martin Uphues, Harald Diehl, Jürgen Dumeier, Udo Stöckl und Gregor Benner; zudem waren noch Walter Gläser, Markus Knoth, Andreas Müller und Andreas Schilling mit von der Partie.
Sie haben die Kriterien für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ erfüllt (v.l.): Mustafa Özmen, Jana Ries, Andreas Graf, Sabine Schmitt, Eva Novian, Heike Wernersbach, Martin Uphues, Harald Diehl, Jürgen Dumeier, Udo Stöckl und Gregor Benner; zudem waren noch Walter Gläser, Markus Knoth, Andreas Müller und Andreas Schilling mit von der Partie.

Die ganze Stadt und die Verwaltung haben beim Thema Radverkehr noch viel Luft nach oben. Nach dem sogenannten Modalsplit liegt den Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Wege in Limburg bei gerade einmal 4,5 Prozent, im Bundesdurchschnitt sind es zehn Prozent, machte Jürgen Dumeier deutlich. Der Autoanteil in Limburg liegt bei etwa 70 Prozent, Fußgänger stellen mit über 25 Prozent der Wegstrecke einen ganz ordentlichen Anteil.

Aktion seit 2006

An der Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Limburger Stadtverwaltung seit dem Jahr 2006. Dass das Rad als Verkehrsmittel selbstverständlicher geworden ist, davon zeugen nach Angaben von Dumeier die Fahrradständer am Rathaus. Zumindest in der wärmeren Jahreszeit sind die Abstellplätze knapp.

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, der belohnt sich selbst, wie Eva Novian verdeutlichte. Wer radelt, der arbeite dem Bewegungsmangel entgegen und beuge Herz- und Kreislauferkrankungen, Übergewicht und den Stoffwechselstörungen vor. Auch wenn alle, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, somit Gewinner sind, unter den Teilnehmern wurden noch einige Preise verlost. Der Gutschein für die Fahrradwerkstatt der Lebenshilfe ging an Udo Stöckel, Harald Diehl darf sich über Veranstaltungskarten der Stadthalle freuen, Sabine Schmitt trinkt aus einer neuen Limburg-Tasse und Jana Ries freut sich schon auf den kommenden Sommer, denn sie ist nun im Besitz einer Saisonkarte für das Parkbad. Alle Gewinne wurden per Los vergeben.

Am 1. Mai kommenden Jahres fällt der Startschuss für die neue Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Eva Novian und Jürgen Dumeier sind überzeugt, dass das Rathaus wieder ein Team zustande bekommt. Größer als in diesem Jahr, mit einer höheren Kilometerleistung und einer größeren CO2–Einsparung.

 

Pressemitteilung und Foto sind von der Stadt Limburg

 

 

 

 

 

 

 

 

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

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