2. Tag der Landwirtschaft in der Werkstadt Limburg

In der Werkstadt Limburg fand heute der 2. Tag der Landwirtschaft statt. Neben verschiedenen Höfen und Betrieben stellten sich auch einige Vereine vor. Für jeden gab es etwas zu entdecken. Trotz schlechten Wetters zog es einige nach Limburg.

Artenvielfalt

Der Imkerverein Diez zeigte die Bedeutung der Bienen auf. Sie sind essentiell notwendig, um unsere Kulturpflanzen zu bestäuben. Bei den Sportanglern vom SAV Limburg und FSV Oberlahn gab es einiges zum Angeln selbst, aber auch zur Situation der Gewässer zu erfahren. Kinder konnten sich darin probieren, eine Angel auszuwerfen.

Mit den Sportanglern das fischen üben.
Mit den Sportanglern das fischen üben.

Bei den Sportanglern war auch der Unfall in der Biogasanlage Thema. Dieses ist noch nicht vorbei, denn erst im nächsten Jahr, wenn im Frühjahr die Sonne wieder stärker scheint, wird sich zeigen, welche Folgen es auf die Gewässer hat.

Doch nicht nur bei den Vereinen war Artenvielfalt angesagt, sondern auch bei den Betrieben und Höfen, welche sich präsentierten. Unzählige Apfelsorten präsentierten sich nebeneinander. Quittengelb bis leuchtend rot gibt es für jede Jahreszeit den passenden Apfel. Mit dem runden, gleichmäßigen Apfel ohne Verfärbungen aus dem Supermarkt hatten diese Äpfel wenig gemeinsam. Sie hatten ihre Ecken und Kanten, braunen Verfärbungen und krummen Stiele. Doch sie verströmten einen interessanten Duft.

Für die Kinder gab es viele Stationen zum Malen und basteln. Beliebt waren die Rinder, das Schwein und die Ponys auf dem Parkplatz der Werkstadt. Bei den Tieren erfuhren die Besucher auch, wo die Tiere herkommen und was sie besonders machte. Obwohl wir hier in einer ländlich geprägten Region leben, standen aber auch Kinder vor der Pute und fragten nach, was dies für ein hässlicher Vogel sei.

Wer sich lieber für die großen Landmaschinen interessierte, kam auch nicht zu kurz. Zahlreiche Traktoren und ihre Anhänger konnten bestaunt werden.

Traktoren auf dem Außengelände konnten bestaunt werden.

Der 2. Tag der Landwirtschaft zeigte sich sehr vielfältig. Es gab nicht nur vieles zu entdecken, sondern die Besucher hatten auch die Möglichkeit, regionale Produkte zu erwerben, die es so im Laden nicht zu kaufen gibt. Den regionalen Bezug fand ich sehr gut, denn so hat jeder die Möglichkeit, über diesen Tag hinaus, sich bei den Höfen und Betrieben zu informieren.

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

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