Zeitreise im Wald mit den Eichen

Zum sechsten Mal lud die SPD Elz am Samstag zu einem Waldbegang mit Revierförster Ralf Heukelbach ein. Oberhalb des Elzer Flugplatzes ging es in den Wald hinein und für diesen Tag stand die Eiche im Mittelpunkt des Begangs.
Eine Erkenntnis dieses Vormittages war diese, dass nichts im Wald den Zufall überlassen wird und dass es keine Eichen auf 2,8ha (rund drei Fußballfelder) geben würde, wenn nicht der Mensch eingreifen würde. Würde der Förster den Wald sich selbst überlassen, dann würden andere Laubbäume z.B. die Buche, ein Wachstum der Eichen verhindern.

Interessant war die zeitliche Reise durch dieses Waldstück, denn es ging los bei Eichen von 30 Jahren, über Eichen von 60 Jahren, 190 Jahren bis hin zur ältesten und dicksten Eiche von geschätzten 300 Jahren. Diese alte Eiche sreckte sich kerzengerade in den Himmel und überspannte mit ihrer Krone eine riesige Fläche.

Die älteste Eiche im Elzer Wald

Als wir auf die Lichtung kamen, die auch vom Menschen erzeugt worden ist, war dies ein sehr imposanter Anblick.

Der Waldbegang war sehr interessant, denn neben dem Wissen zu den Eichen welche Böden sie mögen und welche Bedingungen sie benötigen, haben wir auch sehr viel Wissenswertes zu der Bewirtschaftungd es Waldes erfahren und mit welchem Augenmerk in den Wald eingegriffen wird.
Mehr zum Waldbegang gibt es die Tage in der NNP.

Heike Lachnit

Freie Journalistin und Texterin

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