Birgid Eisenbach im Ortsbeirat verabschiedet

Gestern war die letzte Sitzung des Ortsbeirates Limburger Innenstadt, an der Birgid Eisenbach (CDU) teilnahm. Nach 12 Jahren sei es an der Zeit, die Arbeit in jüngere Hände zu legen.

12 Jahre lang war Birgid Eisenbach eine engagierte Kommunalpolitikerin im Ortsbeirat, der vor allem die Altstadt am Herzen lag. Als ehrenamtliche Stadtführerin ist sie eine fundierte Kennerin der Geschichte der Kreisstadt. Daher kennt sie auch die Probleme und Stärken der Innenstadt sehr gut. Viel Lob kommt ihr von den anderen Ortsbeiratsmitgliedern entgegen.

Wertvolles Miteinander

Frank F. König (FDP) findet ihre Entscheidung schade. Er schätzte immer die fruchtbare Zusammenarbeit und habe von ihr viel gelernt. Auch ihr Parteikollege Stefan Schäfer spricht von einer Mischung aus Leidenschaft und Sachkenntnis, welche sie mit in den Ortsbeirat gebracht hatte. Dies habe ihn immer sehr beeindruckt und er werde ihre Arbeit vermissen. Sie hinterlasse eine große Lücke im Ortsbeirat.

Birgid Eisenbach bedankt sich bei den anderen. Es sei eine lange Zeit gewesen. Sie habe gerne mit den anderen zusammengearbeitet und sich auch gerne engagiert. Doch irgendwann sei die Zeit gekommen, Platz für die Jüngeren zu machen. Christine Ost wird für sie in den Ortsbeirat nachrücken.

Einen Wunsch gab sie dem Ortsbeirat noch mit auf dem Weg – er soll bitte weiterhin am Thema öffentliche Toilette dranbleiben. Dieses Thema beschäftigt den Ortsbeirat schon länger. Doch irgendwie gehe es nicht voran. Auch sie habe zum Thema immer wieder Vorschläge gebracht, wie eine öffentliche Nutzung der Behindertentoilette im Brüderhaus in der Hospitalstraße. Doch bisher habe sich da noch nichts getan.

Mehr zum Thema Toiletten findet ihr auch hier.

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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