+++Breaking News+++Neue Messdiener für St. Johannes in Elz+++Gute Nachrichten+++

Was ist eine frohe Botschaft? Was macht eine gute Nachricht aus? Dies war Thema am Sonntag beim Gottesdienst zur Einführung der neuen Messdiener in Elz.

Im letzten Jahr konnte die Kirchengemeinde St. Johannes in Elz keine neuen Messdiener einführen aufgrund der Pandemielage. Dies wurden in diesem Jahr mit den neuen Messdienern eingeführt und somit fand am Sonntag die Feierlichkeiten mit 20 neuen Messdienern und Messdienerinnen statt.

Was ist eine gute Nachricht?

Für mich wäre ein solches Ereignis normalerweise kein Termin, zu dem ich gehen würde. Doch vor gut zwei Monaten wurde ich gefragt, ob ich diesen Gottesdienst als Journalistin mitgestalten könnte, denn die Einführung der neuen Messdiener ist für die Gemeinde eine gute Nachricht. Und so kam die Idee auf, dass ich als Journalistin die Besucher fragen sollte, was denn für sie eine gute Nachricht ist. Dem stimmte ich gerne zu.

Fällt euch direkt eine Antwort dazu ein, wenn ihr gefragt werdet, was für euch eine gute Nachricht ist? So ging es auch den meisten Besuchern. Doch einige Antworten kamen schon zusammen und meistens drehten sich diese um die Gesundheit. Die Besucher äußerten sich froh darüber, wenn alle gesund sind oder wenn die Kinder gesund sind. Darauf folgten die Aussagen über glückliche Kinder oder wenn die Kinder gute Noten in der Schule bekommen. Manche sahen schon nach vorne und meinten, sie würden sich über die Nachricht freuen, dass Corona vorbei ist oder die Einschränkungen durch Corona vorbei wären. Und manche blickten auch auf das Klima und würden sich freuen, wenn sich da etwas tut.

Was tun, um die Welt zu verbessern?

Neben den Besuchern des Gottesdienstes fragte ich auch Pfarrer Steffen Henrich und Pastoralreferentin Renate Russ nach ihren guten Nachrichten. Für Pfarrer Henrich ist es eine frohe Botschaft, mit 20 neuen Messdienern in den Sonntag zu starten. Renate Russ freute sich zum einen darüber, dass ihr Patenkind Nachwuchs bekommt. Zum anderen erwähnte sie lobend die Fridays for Future Bewegung, welche sich mit den Herausforderungen der Zeit auseinandersetzen und etwas bewegen wollen.

Und dann wollte ich auch von den neuen Messdienern wissen, was sie machen können, um Welt zu verbessern. Weniger mit dem Auto fahren, den Müll besser trennen oder weniger Essen wegschmeißen, waren die Antworten der Neun- bis Zehnjährigen. Dies zeigte, dass auch sie ein Bewusstsein für die Umwelt haben. Und so nahm auch Renate Russ das Thema auf und ermunterte die jungen Menschen dazu, nicht nur in der Kirche zu dienen, sondern auch außerhalb der Kirche im Leben das Gute in die Gesellschaft zu tragen.

Für mich war dies ein sehr interessanter Termin, aus einem anderen Blickwinkel hinaus und ich habe mich sehr gefreut, dass ich von meiner Seite etwas zu diesem Gottesdienst beitragen durfte.

Im Interview mit Pfarrer Steffen Henrich (li) und Renate Russ (oben)

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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