Bürgermeisterkandidatin für Villmar sowie Abriss ZOB

Am Freitag hat die SPD Villmar ihre Bürgermeisterkandidatin für den Wahlkampf nominiert. Zwei Bewerber gab es, Alicia Bokler startet in den Wahlkampf. Mehrere Lösungen für die Zukunft des ZOB in Limburg standen im Raum, nun empfiehlt der Magistrat einen Abriss des Komplexes.

Bürgermeisterkandidatin für Villmar

An der Mitgliederversammlung der SPD Villmar am vergangenen Freitag wählten die Anwesenden die SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Kommunalpolitikerin Alicia Bokler mit großer Mehrheit zur SPD-Bürgermeisterkandidatin. Auch Andreas Städtgen stellte sich der parteiinternen Wahl. Beide erklärten ihre Kandidatur und stellten sich den Fragen der Anwesenden. In einer geheimen Wahl wurde die 30-jährige Villmarerin mit großer Mehrheit gewählt, dies auch die Empfehlung des SPD-Ortsvereinsvorstands. In ihrer Rede ging Alicia Bokler wie folgt auf die Beweggründe ihrer Kandidatur ein: „Wir erleben seit langem sehr herausfordernde Zeiten und in diesen möchte ich vor Ort Verantwortung übernehmen, unsere Gemeinde aktiv gestalten und das Leben der Menschen, die hier in Villmar zuhause sind, verbessern. Der Stillstand der letzten fünfeinhalb Jahre muss beendet werden. Das ist der Antrieb meiner Kandidatur.“

Rainer Philipp, Vorstandsmitglied der SPD Villmar und ehemaliger erster Beigeordneter des Marktflecken Villmars, äußert sich folgendermaßen zur Nominierung: „Mit Alicia bewirbt sich eine Frau, die Tradition und Moderne vereint. Sie ist den Menschen zugewandt, verbindlich, kommunalpolitisch erfahren und sehr gut auf Kreis- und Landesebene vernetzt.“ Via Pressemitteilung SPD Villmar

Abriss ZOB

Der Komplex ZOB in Limburg zum Parken und als zentraler Omnibusbahnhof ist über 40 Jahre alt und dringend sanierungsbedürftig. Verschiedene Optionen waren im Gespräch, nun empfiehlt der Magistrat den Stadtverordneten den Abriss. An der Stelle soll ein moderner Omnibusbahnhof entstehen. Der neue Komplex soll keine Parkmöglichkeiten erhalten. Diese sollen zum einen im Tal Josaphat entstehen und zum anderen stehe das Karstadt-Parkhaus rund um die Uhr zur Verfügung. Der Neubau ist für die Stadtlinie die wirtschaftlichste Lösung. Mit dem Neubau kann auch zielgerichtet auf die Ausweitung des Stadtlinienverkehrs ab 2025 reagiert werden. Und eine komplette Neukonzeptionierung ist mit diesem Schritt möglich. Der Magistrat kalkuliert mit Kosten von 20 Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit hohen Fördermöglichkeiten. Via Stadt Limburg

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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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