Bürgermeisterwahl Weilburg sowie Flüchtlinge im Landkreis

Am gestrigen Sonntag hatten die Weilburger die Wahl zwischen Amtsinhaber Dr. Johannes Hanisch (CDU) und seinem Herausforderer Jan Kramer (SPD), der Amtsinhaber entschied die Wahl klar für sich. Am Wochenende gab es in der Presse einen großen Einblick in die Flüchtlingssituation, die Zuweisung und die Lösungen der einzelnen Kommunen. 

Bürgermeisterwahl Weilburg

Mit großer Mehrheit konnte Amtsinhaber Dr. Johannes Hanisch (CDU) die Bürgermeisterwahl in Weilburg für sich entscheiden und geht in eine zweite Amtszeit. Er erhielt 76,32 Prozent der Stimmen, 23,68 Prozent der Stimmen holte Jan Kramer. 3304 Menschen haben für Hanisch gestimmt. 1025 für Kramer. 9880 waren wahlberechtigt, 4409 haben gewählt.

Laut Zeitung bedankte sich Wahlgewinner Johannes Hanisch (CDU) mit folgenden Worten: „Herzlicher Dank an alle ehrenamtlichen Wahlhelfer, die die Wahl überhaupt erst möglich gemacht haben. Weilburg hatte die Wahl, es war ein wichtiges Zeichen für die Demokratie, dass die SPD einen Kandidaten aufgestellt hat.“ Er bedankt sich bei Jan Kramer (SPD) für den menschlichen und sachorientierten Wahlkampf. „Wir haben gezeigt, dass wir in Weilburg zusammenstehen“. Via NNP-WT

Flüchtlinge im Landkreis

In einigen Kommunen im Landkreis gibt es hitzige Debatten, wie Flüchtlinge untergebracht werden können. Doch wie sieht es wirklich im Landkreis aus? Die Zuweisung der Flüchtlinge erfolgt nach Verteilungsschlüsseln. Hessen muss 7,5 Prozent aufnehmen und verteilt diese an die Landkreise weiter. Diese Aufnahmequoten sind abhängig von der Einwohnerzahl der Landkreise, Ausländeranteil und dem Vorhandensein einer Erstaufnahmeeinrichtung. Limburg-Weilburg hat 3,56 Prozent der Flüchtlinge aufzunehmen. Im vergangenen Jahr hat das Land Hessen den Landkreisen und Städten insgesamt 99.396 Flüchtlinge zugewiesen. Davon 3128 an den Kreis Limburg-Weilburg – macht eine tatsächliche Quote von 3,14 Prozent, also unter dem Soll. Sollte der Landkreis im ersten Quartal die prognostizierten 545 Menschen aufnehmen, liegt er mit 4,93 Prozent und damit über Soll.

Noch gibt es wenige freie Plätze in den Gemeinschaftsunterkünften, so dass noch keine Zuweisung an die Kommunen erfolgt. Auch liegen die Zahlen aktuell noch unter der Prognose. Neben möglichen Container-Wohnanlagen prüft die Kreisverwaltung derzeit einen möglichen Standort für eine Leichtbauhalle für etwas mehr als 300 Menschen. Die Kommunen haben unterschiedliche Lösungen. Während einige Kommunen wie Dornburg und Hadamar bereits Standorte für Container festgelegt haben, haben andere Kommunen noch Platz in ihren Gemeinschaftsunterkünften. Daher gibt es verschiedene Lösungen im Landkreis. Via NNP-WT

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Pressemitteilungen

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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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