Bürgermeisterwahl Weinbach – Andreas Städtgen

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Weinbach wählt am 8.November einen neuen Bürgermeister oder Bürgermeisterin. Vier Bewerber gibt es für dieses Amt. Nachfolgend stellt sich Andreas Städtgen vor.

1. Stellen Sie sich kurz vor – wo wohnen Sie, wie alt sind Sie und was machen Sie derzeit beruflich?

Mein Name ist Andreas Städtgen, 1964 geboren in Weilburg an der Lahn. Aufgewachsen in Ernsthausen an der Weil. Besuch der Grundschule, später der Gesamtschule in Weilmünster. Dort war ich viele Jahre Klassen-, bzw. Schulsprecher.

Nach einer Lehre im Schreinerhandwerk absolvierte ich meine Ausbildung zum Krankenpfleger. Meine mehrjährige Tätigkeit in der Intensivmedizin war für mich und meinen Berufsweg prägend. Es folgten diverse Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Medizin und Pharmazie. Seit rund 28 Jahren lebe ich im Villmarer Ortsteil Langhecke, dicht an der Grenze zu Aumenau. Ich bin 55 Jahre alt, Vater von 2 erwachsenen Kindern, fast 25 Jahre in festen Händen und von Beruf selbständiger Unternehmer mit den Schwerpunkten Marketing und Naturmedizin. Wir führen eigene Produkte im Bereich der komplementären Onkologie.
Als „Selbständiger“ lernt man sehr genau, die Höhen und Tiefen des Lebens kennen. Tagtäglich müssen Entscheidungen gefällt werden. Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit stehen dabei immer im Focus. Dies lebe ich auch bei der Ausübung meines Mandates in der Gemeindevertretung Villmar, bzw. als Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses.

Zu meinem größten Hobby gehört der Schießsport. An diesen herangeführt, wurde ich durch Kurt Hederich, eine, wie ich meine Legende aus Weinbach. Über viele Jahre war ich Vorsitzender des SV Diana Aumenau.

2. Warum möchten Sie Bürgermeister werden? Was sind Ihr Ziele für die Gemeinde?

Ich bewerbe mich bei den Bürgerinnen und Bürgern von Weinbach, als Bürgermeister. Dies tue ich, weil ich vorangehen möchte, Weinbach für alle Einwohner und Gäste noch attraktiver und lebenswerter zu gestalten.
Ich bin Mitglied der SPD und stehe für soziale und demokratische Grundsätze.

Helmut Schmidt und Willy Brandt waren Vorbilder für mich, dennoch ist meine Kandidatur parteilos. Meine Unabhängigkeit ist mir wichtig. Ich werde mit allen Fraktionen in der Gemeindevertretung sprechen. Einzig den Bürgerinnen und Bürgern von Weinbach bin ich verpflichtet verpflichtet. Ich möchte mit aller Kraft und auch teilweise sicher neuen Wegen, für die Zukunft von Weinbach kämpfen.

Ziel meiner Arbeit wird es sein, die langfristige Eigenständigkeit Weinbachs zu erhalten. Dazu werde ich mit den Gemeinden, die unsere Nachbarn sind, intensive Gespräche über Möglichkeiten von Zusammenarbeit führen und auch enge Kooperation mit Verantwortlichen im Landkreis Limburg-Weilburg suchen. Interkommunale Zusammenarbeit wird ein wesentlicher Baustein für die Zukunft sein

Die Bürger sind die Stärke Weinbachs

3. Was sind die Stärken von Weinbach?

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Sie machen Weinbach aus.
Eine wunderbare Natur, eingebettet zwischen Weil und Lahn. Die Burg „Freienfels“, „Willi´s“ Bootsverleih, die Pilzfarm „Noll“. Das sind Beispiele für die Marke „Weinbach“!
Ein „roher Diamant“ an der romantischen Mittellahn.

4. Was sind die Schwächen von Weinbach?

Weinbach unterschätzt seine Stärken! Mangelnde Zielorientierung und fehlendes bzw. mir nicht bekanntes Standortmarketing.

5. Was würden Sie als erstes angehen, wenn Sie gewählt werden würden?

Steigerung der Bürgerzufriedenheit durch mehr Servicequalität in der Verwaltung. Die Vermeidung von Fehlern und daraus resultierenden Kosten. (Schutz der Bevölkerung vor Naturgewalten)
Konstruktive Ideen, gleich aus welcher politischen Richtung, müssen verfolgt und nach Möglichkeit zum Nutzen Weinbachs und seiner Ortsteile umgesetzt werden.
Der Fahrdienst zum Kindergarten muss wieder eingesetzt werden. Dem Wald gilt meine besondere Aufmerksamkeit!

Mehr über die anderen Kandidaten erfahrt ihr hier.

Auf Mittelhessen gibt sich Andreas Städtgen privat.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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