Bürgermeisterwahl Weinbach – Ralf Dieckmann

Am 4. Februar haben die Bürger von Weinbach die Wahl und wählen einen neuen Chef im Rathaus. Vier Bewerber gibt es für das Amt.

Einer der vier Kandidaten ist der 60-jährige Ralf Dieckmann, der seit zwei Jahren in Weinbach wohnt und den Bürgern ein Angebot machen möchte. In fünf Fragen zeigt er kurz auf, warum er Bürgermeister werden möchte und wo die Schwächen sowie Stärken der Gemeinde liegen.

5 Fragen an den Kandidaten

1. Stellen Sie sich kurz vor – wo wohnen Sie, wie alt sind Sie und was machen Sie derzeit beruflich?

Mein Name ist Ralf Dieckmann, 1963 in Solingen geboren, verheiratet und ich habe keine Kinder. Meine Eltern führten eine eigene Bäckerei und so wuchs ich im Handwerksbetrieb auf. 1989 legte ich die Bäckermeisterprüfung ab. In den späten 1990er Jahren wechselte ich nach einer gescheiterten Unternehmensnachfolge in die IT-Branche. Im Laufe des Berufslebens habe ich mich zum internen IT-Revisor weiterentwickelt.

2. Warum möchten Sie Bürgermeister werden? Was sind Ihr Ziele für die Gemeinde?

Anfang der 2000er Jahre sind wir aus beruflichen Gründen nach Hessen gezogen. Wir haben uns schnell heimisch gefühlt und leben jetzt seit etwas mehr als 2 Jahren in Weinbach. Die Weinbacher habe ich in den Vereinen und in anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten, zum Beispiel im Zukunftsforum, als kommunikativ, offen und beachtenswert kennengelernt. Das hat mich zur Kandidatur für das Bürgermeisteramt motiviert: Diese Kraft und das Engagement in den Vereinen zu schützen, zu stärken und zu fördern, ist mir sehr wichtig!

3. Was sind die Stärken von Weinbach?

Der Wille der Bürger, sich in die Gemeindeentwicklung einzubringen und dort auch Verantwortung zu übernehmen. Egal ob man in den Zukunftsbeirat oder das Engagement in Vereinen betrachtet: Die Bürger sind hier treibende Kräfte.
Die Lage von Weinbach in einem Mischwaldgebiet, an der Lahn und zwischen Westerwald und Taunus, gibt der Landschaft einen unvergleichlichen Charme und bietet viel Möglichkeiten für Outdoor Aktivitäten.

4. Was sind die Schwächen von Weinbach?

Ich lebe seit 2,5 Jahren in Weinbach und habe bislang keine Schwäche in der Gemeinde wahrgenommen….. wenn man mal von manchen Straßen absieht, die einem Teerflickenteppich ähneln

5. Was würden Sie als erstes angehen, wenn Sie gewählt werden würden?

Ich freue mich sehr darauf, das Team in der Gemeindeverwaltung kennenzulernen und eine gemeinsame Vision für die Zukunft zu entwickeln: Wo wollen wir in 5 Jahren stehen? Dazu gehört die Einbindung der Gemeindevertreter, der Ortsbeiräte und Vereine. Die Wünsche und Anliegen aufzunehmen und zusammenzuführen, ist ein großes Ziel.

Kommunikation und Transparenz schaffen Akzeptanz!

Mögliche Ansätze für eine Vision sehe ich in:

  • der Förderung junger Familien, durch regionale, gebundene Anreize/Förderungen, die nicht in Konkurrenz zu Bundes- oder Landesförderungen stehen sollen.
  • Die Unterstützung Weinbacher Selbstständiger, die immer wieder vor Herausforderungen stehen: Fachkräftemangel, Umsiedlungen oder die Regelung der Unternehmensnachfolge. Hier sollte eine Gemeindeverwaltung eine Kompetenz haben, die beratend zur Seite steht und unterstützt.
  • Den Mut die Zukunft zu gestalten. Dazu gehören frische Denkansätze, wie man sie im Zukunftsforum findet.

Mehr zu Ralf Dieckmann erfahrt ihr auf seiner Homepage. Dort findet ihr auch seine Termine, wo er mit den Bürgern ins Gespräch kommen möchte und sich mit ihnen über seine Visionen unterhalten möchte.

Insgesamt gibt es vier Kandidaten um den Chefsessel im Rathaus. Mehr über die anderen Kandidaten findet ihr hier.

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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