Dreierbund-Prinz Frank I. sammelte 8.555,55 Euro Spendengelder

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In seiner Fastnachtskampagne verzichtete Frank Bapst alias Prinz Frank I. zu Diez vom Holzheimer Ardecksberg auf Geschenke und sammelte Spenden für die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz. Nun konnte er eine Spende von 8.555,55 Euro übergeben. 

Der Dreierbundprinz Frank I. zu Diez vom Holzheimer Ardecksberg der 1. GKG Diez sammelt erfolgreich Spendengelder während seiner Kampagne und konnte diese nun übergeben.

Spende von 8.555.55 EUR für die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e. V.

„Als ich bei der Prinzenkürung meine Absicht bekannt gab, Spenden für diesen Verein zu sammeln, habe ich nie und nimmer damit gerechnet, einen solchen Betrag zusammen zu bekommen“, sagte Frank Bapst sichtlich berührt.
Der Prinz und sein Team um Adjutant Axel Dietrich, Schatzmeister Klaus-Dieter Zorn, Hofmarschall Berthold Mehlen und den Hofdamen von den Dörnberger Möhnen, nutzten bei Ihren Besuchen auf über hundert Fastnachtsveranstaltungen jede Gelegenheit, um auf die Spendenaktion hinzuweisen. Ganz besonders zu erwähnen sind Waltraud Mehlen und Roswitha Dietrich, die unermüdlich mit der Spendenbox in den Sälen unterwegs waren und so maßgeblich zu dem tollen Ergebnis beigetragen haben.

Wegen der Corona Pandemie, wurde der Betrag nur in kleinem Rahmen und unter Einhaltung der verordneten Schutzbestimmung an die 1. Vorsitzende Helma Kutzner übergeben. Diese zeigte sich hoch erfreut über die beeindruckende Spende und erläuterte die Arbeit des Vereins und die Verwendung der Spende. Der Verein wurde am 4. September 1989 von betroffenen Eltern gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, krebskranken Kindern und Eltern in der schwierigen Zeit der Krebstherapie unterstützend zur Seite zu stehen.

So hilft der Verein: er begleitet Familien mit krebskranken Kindern während und nach der Therapie, unterstützt betroffene Familien durch Gespräche, Informationen und finanziell, organisiert Ausflüge und Feste, gibt betroffenen Jugendlichen und ihren Geschwistern nach der Therapie die Möglichkeit gemeinsame Aktivitäten durchzuführen zur Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, erfüllt besondere und letzte Wünsche der Kinder, bietet verwaisten Familien regelmäßige Treffen an, pflanzt auf Wunsch einmal im Jahr für jedes verstorbene Kind einen Baum in einem Erinnerungswald, gestaltet Spielzimmer auf der Kinderkrebsstation, finanziert eine Lehrkraft, die auf Wunsch die krebskranken Kinder während der Therapie unterrichtet, unterstützt langfristige Krebsforschungsprogramme über die Deutsche Leukämie-Forschungshilfe
in Bonn und stellt eine Elternwohnung für Familien bereit, deren Kinder im Kemperhof behandelt werden. Der Verein arbeitet eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof zusammen. Diese Fachabteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr. Stephan Lobitz, Facharzt für
Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, hatte Prinz Frank und sein Gefolge während der Kampagne auch besucht.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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