DRK Elz freut sich auf Flohmarkt im Mai

Nach dem zwei Jahre kein großer Flohmarkt im Gewerbegebiet Elz stattfand, steckt der DRK Elz mitten in den Planungen für einen Flohmarkt in diesem Jahr. Ab dem 3. März können sich die Menschen anmelden, die gerne einen Stand haben möchten.

Auf 1.500 Metern könnten sich am Sonntag, 15. Mai die Stände wieder aneinanderreihen und zum Stöbern sowie Shoppen einladen. Seit rund 35 Jahren gibt es den Flohmarkt, organisiert durch den DRK und alle freuen sich darauf, dass es jetzt hoffentlich wieder losgeht.

Flohmarkt seit 35 Jahren

Der Vorsitzende Matthias Schmidt, sein Stellvertreter Johannes Schmitt sowie Kassierer Mario Muth freuen sich sehr, dass es jetzt endlich wieder losgeht. Sie werfen einen Blick zurück, denn der Flohmarkt wurde nicht immer im Industriegebiet durchgeführt. Den allerersten Flohmarkt initiierte die Frauengruppe auf dem Rathausplatz. Bereits nach der ersten Veranstaltung war klar, dass der Platz viel zu klein ist. Also ging es das Jahr darauf runter zum Reitplatz und irgendwann fand er im Ortskern statt. Als dann der Verein 1989 ins Gewerbegebiet umzog, lag der Schluss irgendwann nahe, auch den Flohmarkt zu verlegen, weil im Gewerbegebiet auch die Infrastruktur vorhanden ist. Sie erinnern sich noch gut an den Beginn der Pandemie zurück. Der Flohmarkt 2020 befand sich voll in der Planung, die Anmeldungen liefen und dann musste er im ersten Lockdown abgesagt werden. Im letzten Jahr führten sie ihn gar nicht durch. Umso mehr freuen sie sich, dass es jetzt wieder losgeht. Zwar können sie derzeit noch nicht sagen, welche Maßnahmen im Mai gelten werden, dennoch sind sie ganz zuversichtlich.

Fehlende Einnahmen

Wenn ein Flohmarkt nicht durchgeführt werden kann, fehlen dem DRK Einnahmen. Auch nicht stattfindende Sanitätsdienste führten zu weniger Einnahmen. Dennoch war der Verein ist der Lage, notwendige Beschaffungen durchzuführen, dank der Rücklagen. „Um das Geld mache ich mir weniger Gedanken“, so Matthias Schmidt, „viel mehr Gedanken machen ich mir um die fehlenden Bereitschaftsdienste und Übungen.“ Wer sich beim DRK engagiert, sei kein Einzeltäter und das Miteinander ist sehr wichtig. Daher sehnt er die gemeinsamen Treffen wieder herbei. Zum Glück haben sie über die letzten zwei Jahre keine Mitglieder verloren, aber eine gewisse Corona-Müdigkeit ist bei den Arbeitseinsätzen schon zu sehen.

Doch zurück zum Markt. Ab dem 3. März können sich alle Interessierten für einen Stand anmelden. Verboten ist Neuware sowie Militaria, ansonsten darf alles verkauft werden. Sechs Euro kostet der Meter und es werden nur volle Meter vergeben. Die drei erinnern sich, wie früher die Mitglieder an den Tagen der Anmeldung im Vereinsheim saßen, um die telefonischen Anmeldungen entgegenzunehmen. Heute läuft alles nur noch digital. Wobei, ein einziger Verkäufer meldet sich nach wie vor per Fax an und am Abend des Gespräches gibt es eine große Erheiterung, denn sein Fax hat das DRK bereits erreicht.

150 Arbeitsstunden

Das Einzugsgebiet ist riesig, wissen die beiden Flohmarktleiter Muth und Schmitt zu berichten. Nicht nur aus der Region kommen die Verkäufern, sondern sogar aus Frankfurt und Darmstadt. „Am Flohmarkttag herrscht immer eine gute Stimmung“, freuen sie sich. Damit alles reibungslos abläuft, sind an dem Tag 40 Ehrenamtler im Einsatz. Es geht los mit der Einweisung der Stände am frühen Morgen bis hin zur Versorgung unter anderem mit leckerer Erbsensuppe und auch zwischendurch Problemlöser in allen Belangen. Von 6 bis 17 Uhr sind sie in verschiedenen Schichten im Einsatz. 150 Arbeitsstunden kommen an dem Tag zusammen.

Matthias Schmidt hat einen Wunsch an die Flohmarktbesucher: „Bitte nur dort parken, wo es erlaubt ist.“ Weder entlang der B8 noch in den Einfahrten der Grundstücke darf geparkt werden. Am Schwimmbad steht ein großer Parkplatz zur Verfügung. Einige Ideen sind sie noch am Ausbrüten. So können sie sich vorstellen, eine Servicestation einzurichten, wo die Käufer von elektrischen Geräten prüfen können, ob diese funktionieren. Dafür würde sich das DRK über eine Spende für das Jugendrotkreuz freuen. Und das DRK möchte nachhaltiger werden und kein Plastikgeschirr mehr anbieten. Es ist geplant, Porzellangeschirr und ein Spülmobil vor Ort zu haben.

Ab dem 3. März ist eine Anmeldung über die Homepage des DRK möglich.

DRK Elz

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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