Ein Blick in ein Feuerwehrfahrzeug

Ergänzend zu dem Artikel in der NNP, der sich mit einem Löschfahrzeug LF 10 der Freiwilligen Feuerwehr Niederzeuzheim beschäftigt, möchte ich hier einen tieferen Einblick zeigen, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, was alles in solch einem Fahrzeug drin ist. 

Neben größeren Gerätschaften sind auch viele Metallkisten in dem Auto verborgen, die Werkzeuge beinhalten. Bei der Benennung habe ich mich auf die größeren Elemente beschränkt. Dabei birgt dieses Fahrzeug noch etliche Geräte mehr.

1.200 Liter Wassertank

A – insgesamt 26 Druckschläuche
B – links Forstschutzhelme, Beinlinge und Schutzbrillen/ rechts Spalthammer, Holzaxt und Feuerwehraxt
C – herausziehbarer Stromerzeuger
D- zwei Pressluftatmer, 1Kübelspritze sowie 1 Feuerlöscher
E- Container mit Werkzeugsatz, Werkzeug für Verkehrsunfall
F- grüne Entnahmemöglichkeit für Wasser
G – Fahrgastraum für sieben Einsatzkräfte
H – Wasserkasten
I – 4-teilg Steckleiter

Im Inneren verborgen und nicht sofort zu sehen ist der 1.200 Liter Wassertank.

J – Tragkraftspritze zum Herausnehmen
K – 4 Verkehrswarngeräte
L – Wassersauger
M – Drucklüfter zum Wegblasen von Qualm
N – Schaumkanister
O –Verkehrskegel
P – Schiebeleiter, Dunggabel, Schaufel, Besen, Spaten

Q – Sprechstelle digitaler Funk
R – Schaltkasten
S – über rote Stutzen befüllen des Autos mit Wasser
T – Steuerung der Pumpe und der gesamten Elektrik des Autos
U – Heckumfeldbeleuchtung

Einweisung in das Fahrzeug

Damit jeder Handgriff im Ernstfall sitzt, haben die Einsatzkräfte eine Einweisung von vier bis fünf Stunden erhalten. In einer Übergangszeit von vier Wochen konnten sie sich mit dem neuen Fahrzeug vertraut machen und fuhren noch mit dem alten Fahrzeug in den Einsatz.

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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