FDP besucht Christian-Spielmann-Schule in Weilburg

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ach dem ersten Jahr im Vollbetrieb nach dem Umzug besuchte die FDP-Kreistagsfraktion die Weilburger Christian-Spielmann-Schule gemeinsam mit der heimischen FDP-Landtagsabgeordneten Masrion Schardt-Sauer.

Die Freien Demokraten hatten sich als erste deutlich für diesen Standort ausgesprochen, nachdem sich die bauliche und finanzielle Situation für eine Sanierung des Gebäudes an der Frankfurter Straße im Schulalltag zuspitzte. „Die heutige Lösung erschien uns als die Sinnvollste“, eröffnete Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Valeske das Gespräch mit Schulleiterin Carmen von Elkan, „und nun wollten wir uns  auch über Ihre Erfahrungen und ausstehende Wünsche informieren um diese auch zu unterstützen.“

Platzprobleme bei mehr Schülern möglich

„Wir sind beim Umbau in alle Fragen einbezogen worden, das Mitspracherecht bei Farbgebung, Mobiliar und vielen Details hat den Standortwechsel sehr erleichtert,“ stellte von Elkan bei einem Rundgang das helle Gebäude vor, das auch von den Fraktionsmitgliedern Armin Müller, Hans Werner Bruchmeier und Kreisausschussmitglied und Landtagsabgeordneter Marion Schardt-Sauer gelobt wurde. Im weiteren Gespräch  wurde  deutlich, dass der gute Zuspruch zur Schule auch Platzprobleme mit sich bringen könnte, wenn weitere Klassen eröffnet werden müssten, denn auf den Betreuungs- und Musikraum könne man nicht verzichten.

Auch die Lagerkapazitäten seien sehr knapp. Obwohl schon ein guter Standard bei den elektronischen Medien bestehe, wünsche man sich auch den weiteren Ausbau und Fortbildungen in diesem Bereich. „Im Kerngeschäft sind wir sehr zufrieden, haben die volle Lehrerausstattung und der Förderverein unterstützt durch ehrenamtliche Betreuungskräfte“, antwortete die Schulleiterin auf die Frage von Schardt-Sauer.

Wünsche für Verbesserungen

Nur die Zahl der Sekretärinnenstunden müssten bei den zunehmenden Verwaltungsaufgaben höher sein und die Sporthallenkapazität sein bei zunehmender Schülerzahl auch im Gymnasium Philippinum auf Dauer ein Gesprächsthema. Ein großer Wunsch ist die baldige Verbesserung der Außenanlage. Die wenigen Spielmöglichkeiten, eine Rutsche und ein Klettergerüst seien auf Dauer nicht ausreichend. Für weitere Spielgeräte und Gestaltung der Freiflächen, im Gespräch sind 155.000 Euro, sei derzeit kein Geld da um das Angebot in Zeiten zunehmenden Bewegungsmangels zu erhöhen. Planungen dazu lägen bereits vor und der Förderverein wolle die Maßnahmen auch aktiv unterstützen, so von Elkan.

Eine Unterstützung für Spielmöglichkeiten im öffentlich zugänglichen Bereich der Schule durch die Stadt Weilburg will Hans Werner Bruchmeier, der auch Stadtverordneter in Weilburg ist, prüfen lassen. Offen sei weiterhin die Zuwegung zur Schule vom Braunfelser  Weg her, die Erleichterungen bringen könnte,  sowie die Optimierung der Verkehrsströme von Gymnasium und Spielmannschule, die nach der Probephase der derzeitigen Einbahnregelung analysiert werden müssen.

 

 

 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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