PM FDP Limburg – Für Mundipharma als Verwaltungsgebäude der Stadt

Am Freitag schickte die Stadt Limburg die Pressemitteilung heraus, dass die Stadt Interesse an den Mundipharma Gebäuden hat. Die FDP-Fraktion hat sich in ihrer gestrigen Sitzung ausführlich zur Vorlage „ Verlagerung von städtischen Dienststellen – Sanierungsbedarf Neues Rathaus“ beraten. Bürgermeister Dr. Marius Hahn erläuterte Einzelheiten der Vorlage und des Themenkomplexes in der Fraktionssitzung. 

Zum Ergebnis und der Position der FDP-Fraktion für die anstehende Sitzungsrunde  und der Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung am 19. März gab die FDP-Fraktion nachfolgende Pressemitteilung heraus.

Mundipharma-Gebäude als Chance

 Die FDP-Fraktion hat sich einmütig dafür ausgesprochen, dass die Stadt über die Nutzung der Verwaltungsgebäude von Mundipharma für die Stadtverwaltung ernsthaft weiterverhandelt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. „Die Chance, die modernen Verwaltungsgebäude eventuell gemeinsam mit dem Bistum nutzen zu können ist angesichts der dringend notwendigen und teuren Sanierung des sogenannten Neuen Rathauses ein echter Glücksfall für die Stadt“, sagte die Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer. Diese Chance dürfe jetzt nicht vertan werden. Ein außerordentlich positiver Nebeneffekt dieser Lösung sei, dass sie hervorragend vereinbar sei mit den Vorstellungen eines Unternehmens, das sich für den Produktionsstandort von Mundipharma gefunden habe. „Somit wird für das gesamte Areal ein echter Neustart möglich, der im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Arbeitsplätze in Limburg liegt“, so Schardt-Sauer.

Der Bürgermeister habe in einer Sitzung der FDP-Fraktion überzeugend die Vorteile dieser Lösung dargestellt. „Die Mundipharma-Lösung ist die wirtschaftlichste Variante, die ohne Bauzeiten und Übergangslösungen zukunftsfähige Räumlichkeiten für die Verwaltung sichert“, sagte die FDP-Kommunalpolitikerin. Zudem habe die Stadt deutlich gemacht, dass aufgrund einer positiven Entwicklung mit einer deutlichen Verbesserung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ein Kauf ohne Neuverschuldung möglich sei. Auch das habe für die FDP-Fraktion bei ihrer Entscheidung eine entscheidende Rolle gespielt.

„Bürger-Rathaus“ in der Stadt

Wichtig sei der FDP-Fraktion zudem, dass für die Bürgerinnen und Bürger die ganz überwiegende Zahl aller Leistungen, die vor Ort nachgefragt werden, in der Innenstadt verbleiben sollen und das „Alte Rathaus“ durch ein modernes Bürgerbüro aufgewertet werde. „Mit einem Bürgerbüro, das nahezu alles anbieten soll, was für die Bürgerinnen und Bürger von besonderer Bedeutung ist, wird eine der Kernforderungen der Limburger FDP aus ihrem Wahlprogramm erfüllt“, so Schardt-Sauer. Neben dem Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle im „Alten Rathaus“ mitten in der Innenstadt sollen auch das Ordnungsamt, das Standesamt sowie das Amt für Soziale Betreuung nach den vorliegenden Plänen an ihren jeweiligen Standorten in der Innenstadt verbleiben.

Die FDP-Fraktion unterstütze auch im Falle einer Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung für den Kauf der Mundipharma-Gebäude, das sanierungsbedürftige Gebäude des sogenannten „Neuen Rathaus“ in der Innenstadt auszuschreiben, um eine passende Nutzung zu finden. Als ausgesprochen „interessant“ bewerte die FDP-Fraktion, dass es nach der Pressemitteilung der Stadt Signale von möglichen Betreibern und Investoren für einen Hotelbetrieb gebe. In unmittelbarer Nähe der Stadthalle könne sich daraus eine deutliche Aufwertung von Limburg als Kongressstadt ergeben, machte Schardt-Sauer deutlich. Auch das habe die FDP immer wieder gefordert.

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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