Felssicherung am Gelände vom Schützenverein Limburg startet

Im Februar kam es zu einem Felssturz im Eduard-Horn-Park beim Schützenverein Limburg, woraufhin der Verein das beliebte Ostereierschießen für die Lebenshilfe absagen musste. Am Montag starten die Arbeiten zur Felssicherung.

Am Montag, 28. Mai, beginnen die Arbeiten zur Felssicherung auf dem Gelände des Limburger Schützenvereins im Eduard-Horn-Park. Die Stadt beauftragte die Arbeiten, das sie Eigentümerin des Grundstücks ist. Der Schützenverein nutzt das Gelände seit 1971 per Erbbaupachtvertrag.

Arbeiten an der Felswand

Die Arbeiten beginnen mit dem Freischneiden des Innenbereichs der Schützenanlage. Danach untersucht das Unternehmen den freien Felsen nochmal, um den anschließenden Ablauf der Maßnahmen konkret festzulegen. Im Vorfeld beseitigte ein Forstunternehmen bereits den Baumbestand direkt an der oberen Felskante. Hier war Gefahr in Verzug, denn sie drohten zu kippen. Diese forstwirtschaftliche Maßnahme kostete 7.500 Euro.
Aus der senkrecht aufragenden Felswand am Ende des Geländes lösten sich Anfang Februar große Steine und fielen auf die Schießanlage. Daraufhin wurde die Anlage gesperrt. Im März ereignete sich ein zweiter Felssturz. Der zweite Felssturz beschädigte die komplette Seilanlage der Schießsportanlage. Die Stadtverordnetenversammlung hat in einer überplanmäßigen Aufwendung 76.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit soll ein Unternehmen die Felssicherung vornehmen.

So lange die Arbeiten andauern und weitere Felsenstürze nicht auszuschließen sind, bleibt die Schießanlage weiterhin gesperrt. Zwar können die Schützen derzeit 25 Meter KK Sportpistole schießen, aber der Gewehrstand ist gesperrt.

Zum Nachlesen der Artikel in der NNP vom 15. Februar sowie eine Pressemitteilung der Stadt Limburg.

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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