Förderung Sirenenmaßnahmen sowie Elektromobilität Kreis

Das Land Hessen hat Sirenenmaßnahmen im ganzen Land mit mehr als 2,3 Millionen Euro gefördert. Auch im Landkreis Limburg-Weilburg gab es Geld für Maßnahmen. Der Landkreis ist in Sachen Elektromobilität gut aufgestellt. 

Förderung Sirenenmaßnahmen

Eine funktionierende Warninfrastruktur ist wichtig. Auch im letzten Jahr hat das Land Hessen insgesamt 467 Maßnahmen für über 2,3 Millionen Euro gefördert, um die Infrastruktur weiter auszubauen. Damit hat das Land Hessen eine Säule des Bevölkerungsschutzes weiter vorangetrieben. Auch 300.000 Euro an Bundesmitteln wurden an die Kommunen weitergegeben. Laut Innenminister Peter Beuth sei es für die Kommunen wichtig, die Bevölkerung schnell und effektiv warnen zu können und damit auch die Menschen zu erreichen, die keine Möglichkeit für digitale Warnsysteme haben. Die Mittel stammen aus dem Sonderförderprogramm „Sirenen für Hessen“. 140.000 Euro gingen in den Landkreis Limburg-Weilburg und verteilen sich auf Limburg (105.000 Euro), Selters/ Taunus (20.000 Euro), Bad Camberg (10.000 Euro) und Elbtal (5.000 Euro). Via Land Hessen

Elektromobilität Kreis

Die Bundesregierung möchte die Elektromobilität ausbauen. Dieser Ausbau steht und fällt nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und des ADAC mit der Zahl der zur Verfügung stehenden öffentlichen Ladepunkte. Laut einem Elektro-Ladenetz-Ranking des VDA steht der Landkreis Limburg-Weilburg vergleichsweise gut da – er landet auf Platz 139 unter den 400 Städten und Landkreisen. Auch innerhalb Hessens steht er gut da. Zum Stichtag 1. Juli 2023 gab es im Kreis 269 öffentlich zugängliche Ladepunkte für einen Bestand von 4847 Elektro-Pkw. Dies macht rechnerisch 18,1 Elektrofahrzeug pro Ladepunkt. Jedoch hat sich Limburg-Weilburg gegenüber dem Vorjahr um 13 Plätze im VDA-Ranking verschlechtert, obwohl die Anzahl der Ladepunkte seit 1. Januar 2023 um 42 stieg. Deutschlandweit kommen auf einen Ladepunkt 21,1 Fahrzeuge. Hessen liegt mit 28,1 Fahrzeuge pro Ladepunkte auf dem vorletzten Platz im Ländervergleich. Da die Anzahl der Elektrofahrzeuge stark ansteigt, sieht der ADAC einen dringenden Ausbau-Bedarf der Ladeinfrastruktur. Via NNP-WT

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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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