In eigener Sache – Rückblick auf den Newsletter

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In diesem Jahr habe ich einen Newsletter gestartet. In diesem möchte ich jeweils einen Rückblick auf den vergangenen Monat werfen. 

Damit ihr euch einen Überblick verschaffen könnt, wie dieser Newsletter aussehen könnte, veröffentliche ich heute den Newsletter vom Januar. Wer dann zukünftig meinen Newsletter lesen möchte, sollte sich dafür eintragen.

Monatsrückblick

Der erste Monat im neuen Jahr ist vorüber. Nach Weihnachten tritt immer Ruhe und Stille ein, welche bis zum Ende der Ferien anhält. Dies machte sich auch bei den Nachrichten bemerkbar. Eine Phase, in welcher ich mir Gedanken machen konnte, wie ich mich weiter ausrichte. Eine Neuerung ist dieser Newsletter, welcher zukünftig monatlich erscheinen und einen Blick auf die Themen werfen soll, welche diskutiert wurden.
Zwei größere Themen bestimmten den Monat. Dies war zum einen die Bildung einer Arbeitsgruppe bei der IHK gegen die Erweiterung des FOC in Limburg sowie die Ankündigung, dass das musische Internat in Hadamar geschlossen und die Domsingknaben nach Limburg ziehen werden.

IHK-Arbeitsgruppe gegen FOC Erweiterung

Letztes Jahr wurde bekannt, dass die Investoren des FOC eine Erweiterung des Geländes anstreben. Bei der IHK hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet mit Vertretern aus der Politik und den Unternehmen, um Lösungen zu finden, gegen diese Erweiterung vorzugehen. Der Artikel dazu fand großes Interesse und wurde auf den verschiedenen Plattformen rege diskutiert. Allein von der Facebook-Seite des City Rings Limburg wurde der Beitrag 10mal geteilt und erhielt rund 50 Kommentare.
Der Tenor dabei war immer gleich – es zeigte sich wenig Verständnis für diesen Schritt. Viel mehr wurde immer wieder der Ruf danach laut, das Engagement auf die Innenstadt Limburgs zu richten und sich auf die Zukunft der Innenstadt zu konzentrieren, statt ins Nachbarland zu schauen, wo es sowieso keine Chance gebe, etwas zu verändern. Das Thema wird uns auch noch die nächste Zeit beschäftigen.

Schließung des musischen Internats

Letzte Woche teilte das Domkapitel des Bistums Limburg  mit, das musische Internat in Hadamar zu schließen. und Die zukünftige Wirkungsstätte der Domsingknaben soll in Limburg sein. Inzwischen gibt es eine Petition gegen die Schließung des Internats (https://weact.campact.de/petitions/gegen-die-schliessung-des-musischen-internat-hadamar). In der Petition heißt es: „Der einzigartige Zusammenhalt der Jungen wird nicht mehr erreicht werden können, wenn man sich in Limburg zu den Chorproben trifft und ggf. noch eine Hausaufgabenbetreuung anbietet.“ Bereits über 650 Menschen haben die Petition unterzeichnet. Nachdem das Vorhaben bekannt wurde und die ersten Reaktionen das Domkapitel erreichten, schwenkte dies in seiner Einstellung um und möchte Eltern wie auch Domsingknaben in den Prozess stärker mit einbeziehen. Die Entscheidung an sich möchte das Domkapitel jedoch nicht überdenken, was auch bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister Michael Ruoff zum Ausdruck kam.
Der Beitrag der Stadt Hadamar auf Facebook wurde über 13mal geteilt und 37mal kommentiert. Es herrscht ein Schock über diese Ankündigung und viele sehen darin einen weiteren Baustein im Untergang der Domsingknaben.

Der Beitrag vom Bistum Limburg wurde 27mal geteilt und hat 50 Kommentare. Vielen fehlen  die Worte. Vor allem denen, die entweder selbst Domsingknaben waren oder als Eltern über ihre Kinder mit den Domsingknaben verbunden waren oder noch immer sind. Ein ehemaliger Domsingknaben äußerte sich dazu: „Einer der Gründe, warum die Domsingknaben auf eine langjährige Tradition zurückblicken können, ist mit Sicherheit das Haus, in dem alles vom Instrumentalunterricht über Stimmbildung bis zur großen Chorprobe verfügbar war.
Die Befürchtung ist, dass die Arbeit und Ausbildung der Domsingknaben sich an einem anderen Ort nicht mehr auf diese Weise der musikalischen und stimmlichen Bildung widmen kann, da sie nicht mehr auf die räumlichen und personellen Ressourcen zurückgreifen können.“
Die einhellige Meinung ist, dass es ein Verlust für Hadamar ist.

Best of Januar

Die fünf meistgelesenen Artikel auf HL-Journal im Januar waren folgende:

  1. 23 Einsätze in der Silvesternacht
  2. Fastnachtsfahrplan im Nassauer Land
  3. Termine zum Einsammeln der Weihnachtsbäume durch die Jugendwehren
  4. Frank I. zu Diez regiert den Dreierbund
  5. Und die Bürgermeisterwahl in Waldbrunn am 1. März wirft ihre Schatten voraus – großes Interesse besteht am Kandidaten Steffen Droß

Was es sonst noch gab

Was es sonst noch gab
Aus Limburg wird sonst alles berichtet, was irgendwie berichtenswert ist oder auch nicht. Dass ab Januar eine neue Internetseite an den Start ging, wurde jedoch mit keiner Silbe erwähnt und ging demnach auch ein wenig unter. Meiner Meinung nach besteht bei der Internetseite noch ein wenig Nachbesserungsbedarf, denn bisher wirkt diese Seite sehr unruhig.
Ebenfalls mit einer neuen Internetseite ging der Landkreis an den Start und tat dies auch gleich per Pressemitteilung sowie neuem Auftritt in den sozialen Medien (Facebook und Instagram) kund. Doch dies kam noch nicht so richtig an, denn in den zwei Wochen konnte die Seite gerade mal 141 „Gefällt-mir“-Klicks einsammeln. Social Media ist mehr, als auf allen Kanälen die gleichen Inhalte zu teilen oder nur Links weiterzugeben, die zu den Pressemitteilungen führen. Da ist noch Entwicklungspotential vorhanden.
Ein weiteres Aufregerthema in Limburg ist die Aufstockung des Dom Hotels in der Altstadt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich dies entwickelt.

Was findet ihr  gut? Was findet ihr schlecht? Wenn ihr Anregungen habt, dann schreibt mir.

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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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