Kleine, aber feine Lokalschau in Oberweyer

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Traditionell am ersten Adventswochenende richtete der Rassegeflügelzuchtverein Oberweyer seine Lokalschau aus. Diesmal wurden 145 Tiere von neun Erwachsenen und sieben Jugendlichen präsentiert.

Vor 30 Jahren wurden noch über 300 Tiere ausgestellt und der Verein musste sich überlegen, wie er im Dorfgemeinschaftshaus alle Käfige unter bekommt. In diesem Jahr waren es nur 145 Tiere. Es war eine kleine, aber feine Schau. Bevor Wertungsrichter und Besucher die Tiere zu Gesicht bekommen, steht einiges an Arbeit an. Dabei durfte ich den Vorsitzenden Matthias Beul begleiten. Was alles anfällt, könnt ihr die Tage in der NNP lesen.

Danke für das Engagement

Der Kreisbeigeordnete Heinz Valentin, der Bürgermeister Michael Ruoff sowie der Schirmherr Joachim Veyhelmann hatte nur lobende Worte für den Verein übrig. Sie äußerten sich dankbar für das Engagement, welches die Züchter aufbringen, auch wenn es immer weniger werden. Sie würden sich um den Erhalt alter Rassen bemühen, Kindern den Wert von lebendigen Tieren vermitteln und Respekt gegenüber dem Lebewesen zeigen. Laut Valentin tragen die Geflügelzüchter zum Leben im Landkreis mit bei. Und Ruoff freut sich, wenn auf einem Dorf noch Hahnengeschrei zu hören ist. „In letzter Zeit wird viel über den ländlichen Raum gesprochen und die Förderung des selbigen“, so Ruoff, „die Schauen zeigen, dass der ländliche Raum aktiv ist.“

Veyhelmann ist auf vielen Schauen unterwegs und bemerkt, wie es immer weniger werden. „Hinter jeder Schau stehen Menschen, die das Hobby pflegen“, so der Schirmherr. Er bedauerte es sehr, dass bei der Kreisschau eine Woche vorher die Markthallen leer waren und dies zeigte, wie gering das Interesse sei. Dabei sei dies eine lebendige Tradition, deren Wissen weitergegeben werden sollte.

Danke an die Helfer

Der Vorsitzende Matthias Beul bedankte sich zudem bei den Spendern, die eine solche Schau unterstützen und er bedankte sich bei den Helfern, die eine solche Veranstaltung erst möglich machen. „Und so schicke ich ein ganz großes, von Herzen kommendes Dankeschön hinter die Theke und sage Danke fürs organisieren, backen, dekorieren, herrichten, aufbauen und das ihr alle für unsere Gäste da seid“, so Beul in seinen Dankesworten.

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Nachfolgend einige Impressionen von der Schau.

 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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