#kurznotiert – Caritas Aktion zur Wohnungsnot, Bürgerforum Mobilität, Mittel Wohnungsumbau

Die Woche kamen einige Pressemitteilungen zusammen, die für euch zusammengefasst wurden.

Pressemitteilung Caritasverband Bezirk Limburg

Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Caritas-Aktion gegen Wohnungsnot am 26. Oktober

„Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ – so das Thema der diesjährigen Caritas-Kampagne. Sie setzt sich dafür ein, dass es allen Menschen möglich sein muss, angemessenen Wohnraum zu finden. Die eigene Wohnung, das eigene „Zuhause“ ist der Ort, der Schutz, Privatheit, Sicherheit und freie Lebensgestaltung ermöglicht. Einen sicheren Ort, eine eigene Wohnung zu haben, gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.  Die Frage einer „Wohnraumversorgung für alle“ gehört auch im Landkreis Limburg-Weilburg zu einer der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Politik, Wirtschaft und Kirche haben hier eine gemeinsame Verantwortung zu tragen.

Am 26. Oktober will der Caritasverband für den Bezirk Limburg ab 11 Uhr mit einer Aktion auf dem Limburger Europaplatz darauf aufmerksam machen und zeigen, wo es an Wohnungen fehlt und wie man bezahlbaren Wohnraum schaffen kann. Denn ein Zuhause für jeden darf in einem reichen Land wie Deutschland nicht Privileg sein, sondern Grundrecht. Geplant und durchgeführt wird die Aktion vom Walter-Adlhoch-Haus, dem Caritas-Fachdienst für Wohnungslosenhilfe.

In der Holzwerkstatt des Walter-Adlhoch-Hauses wurden in den letzten Wochen zwei Ein-Quadratmeter-Häuser nach dem Entwurf des Architekten Le Van Bo gebaut. Diese mobilen Hütten werden bei der Aktion aufgestellt und können „ausprobiert“ werden. Außerdem bauen die Caritas-Mitarbeiter ein „Zimmer auf der Straße“ auf – es soll Passanten zum Nachdenken bringen, für das Thema sensibilisieren und zum Gespräch einladen. Die Projektband des Walter-Adlhoch-Hauses – „Nixdruff?“ – wird die Aktion musikalisch begleiten. Gegen 11:30 Uhr werden Max Prümm, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg e.V. und Harry Fenzl, Leiter des Walter-Adlhoch-Hauses, eine Stellungnahme des Bezirkscaritasverbandes zum Thema vortragen und zum Gespräch zur Verfügung stehen.

Pressemitteilung Stadt Limburg

Bürgerforum Mobilität

Am Dienstag, 30. Oktober, sind die Limburger Bürger dazu eingeladen, ihre Ideen einzubringen, um eine sichere und attraktive Mobilität für alle zu schaffen, die Umweltbelastungen zu reduzieren und den Kraftfahrzeugverkehr verträglich zu gestalten. Was soll anders, was soll besser werden? Dazu werden an dem Abend in der Josef-Kohlmaier-Halle (Clubebene) Ideen und Anregungen gesammelt. Das Bürgerforum für den Masterplan Mobilität beginnt um 19 Uhr.

Bessere Möglichkeiten schaffen, um die Lahn oder die Schienenstränge in der Stadt zu queren, um das ICE-Gebiet und die Innenstadt zu verbinden, den ÖPNV so zu gestalten, dass er eine echte Alternative zum Auto ist und um Fußgängern und Radfahrern sichere und kurze Wege anzubieten, es gibt viele Mittel und Wege, Mobilität zukunftsfähig zu gestalten. „Es geht nicht nur Ideen und Vorschläge, die sich 1:1 umsetzen lassen, sondern erst einmal darum, ohne Denkbarrieren Anregungen zu geben, was sich in der Stadt verändern soll mit dem Ziel, dass Mobilität die Umwelt und die Bürger weniger belastet“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Es besteht Handlungsbedarf in der Stadt, denn mit der Stickstoffdioxid-Belastung werden die Grenzwerte überschritten und Limburg rangiert in der Belastungsrangliste unter den top ten in Deutschland. Das langfristig verfolgte Ziel des Masterplans ist eine zukunftsfähige Mobilität in der Stadt. Der Plan soll dabei den Rahmen bis zum Jahr 2030 geben.

Pflasterverfugung auf dem Kornmarkt

Wie bereits im Juli angekündigt finden vom 23. Oktober bis voraussichtlich 31. Oktober die Pflasterverfugungsarbeiten auf dem Kornmarkt statt. Die relativ breiten und schlecht begehbaren Fugen werden mit einem gebundenen Fugenmaterial (Epoxidharz) dauerhaft verfüllt, um die Ebenheit der Oberfläche zu verbessern. Die Pkw- Parkplätze können zeitweise nicht genutzt werden. Der Anliegerverkehr wird in Abstimmung mit der Baufirma ermöglicht. Dies betrifft auch die Zu- und Abfahrt zur Böhmergasse. Anlieferungen sollten auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden, da es zu Wartezeiten kommen kann. Die Müllentsorgung wird wie gewohnt über die bisherigen Sammelplätze laufen. Sollte ein Sammelplatz zum Zeitpunkt der Müllabfuhr im Baufeld liegen, wird die Baufirma die Mülltonnen zum nächstmöglichen Platz befördern und wieder zurück. Im kommenden Jahr ist vorgesehen, die Verfugung mit dem Epoxidharz in der unteren Bahnhofstraße fortzusetzen.

Oktoberfestmontag: Rathaus schließt um 11 Uhr

Aus Anlass des Oktoberfestes sind die Dienststellen der Stadt Limburg am Montag, 22. Oktober, ab 11 Uhr geschlossen, das trifft auch auf das Wahlamt zu.

Pressemitteilung Landkreis

Landkreis und Diakonie arbeiten weiter eng zusammen

Der Landkreis Limburg-Weilburg und das Diakonische Werk haben mit der Unterzeichnung eines neuen Vertrages über die Errichtung, den Betrieb und die Finanzierung eines Fachdienstes „Sozialpädagogische Familienhilfe“ eine noch intensivere Zusammenarbeit besiegelt. „Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine Pflichtleistung der öffentlichen Jugendhilfe. Sie soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben“, betonte Landrat Manfred Michel bei der Vertragsunterzeichnung im Kreishaus in Limburg. Diese ambulante Form der Hilfe zur Erziehung erfordere aber auch in erheblichem Maße die Mitarbeit und Veränderungsbereitschaft der Familien. Weitere Informationen in der ausführlichen Pressemitteilung

Zusätzliche Mittel für den Wohnungsumbau

Zusätzliche Mittelbereitstellung für den behinderten-/altersgerechten Wohnungsumbau. Das Land Hessen hat zusätzliche Mittel für die Förderung eines behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum zur Verfügung gestellt.

„Davon profitiert auch der Landkreis Limburg-Weilburg“, teilt der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung mit. Dieses aufgestockte Jahreskontingent soll für die Verbesserung des Wohnraumumfeldes von Seniorinnen und Senioren sowie für Menschen mit Handicap verwendet werden. Unter dieses Zuschuss-Programm fallen der behindertengerechte Um-/Einbau von Bädern und Küchen, der Einbau eines Treppenliftes, rollstuhlgerechte Zugänge und Zufahrten sowie sonstige förderungsfähige Einzelmaßnahmen. Voraussetzungen sind eine Einstufung in einen Pflegegrad oder ein Grad der Behinderung von mindestens 50. Es werden nur Baumaßnahmen gefördert, mit deren Bau vor Bewilligung der Fördermittel durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) noch nicht begonnen wurde. Maßnahmen unter 1.000 Euro sind nicht förderfähig. Mehr zum Antrag in der Pressemitteilung

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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