#kurznotiert – Computerkurse für Senioren, Bildungsangebot Kreisfrauenbüro, Fahrgastzahlen ICE Bahnhof

Da auf dem Blog der tägliche Nachrichtenüberblick zum Frühstück hinzugekommen ist, wird sich das #kurznotiert ein wenig ändern. Ich möchte nicht mehr die Nachrichten der Woche zusammenfassen, auf welche ich im Nachrichtenüberblick bereits hingewiesen habe. Dennoch erreichen mich viele Pressemitteilungen, die ich hier zusammenfassen möchte. 

Computerkurse für Senioren und Seniorinnen

Am Montag, 7. Mai, beginnen in der Kulturenwerkstatt Limburg neue Computerkurse für Seniorinnen und Senioren. Es handelt sich dabei um Kooperationsveranstaltungen, die zusammen mit dem Amt für Soziale Betreuung der Kreisstadt Limburg angeboten werden. Ein Kursangebot richtet sich an Personen, die kaum oder wenig Erfahrung im Umgang mit Computern haben. Der Kurs dient dazu, Berührungsängste abzubauen und Grundlagen für die Bedienung des Computers zu legen. Schwerpunkt eines weiteren Kurses ist der Einstieg ins Internet sowie dessen sinnvolle und sichere Nutzung. Neben dem Grundlagenwissen wird durch verschiedenartige Übungen der routinierte Umgang vermittelt. Ein zusätzliches Angebot richtet sich an Personen, die schon Kurse besucht haben oder über gute Grundkenntnisse verfügen und ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen wollen. Die Kurse finden in den Räumen der Kulturenwerkstatt am Bahnhofsplatz 2a (WERKStadt-Gelände) statt. Ausführliche Informationen und Anmeldungen sind direkt bei der Kulturenwerkstatt unter Telefon (06431) 9442983 oder per E-Mail unter pc@kulturenwerkstatt.de erhältlich.

Neues Bildungsangebot des Kreisfrauenbüros

Schon zum dritten Mal wurde vom Familienzentrum Müze und dem Kreisfrauenbüro ein neues Angebot für Frauen durchgeführt, speziell für Frauen, die sich in der Phase einer Neuorientierung befinden und ihrem Leben eine neue und andere Ausrichtung geben wollen, so die Frauenbeauftragte des Landkreises Limburg-Weilburg, Ute Jungmann-Hauff. „Der Kurs richtete sich an Frauen, die in beruflichen und/oder privaten Veränderungsprozessen stehen, alleinlebende Frauen oder Frauen, die eine Pflege- oder Elternzeit beendet haben. Frauen, die neue Herausforderungen suchen oder eine Selbstständigkeit anstreben und den Umbruch im Leben als Chance nutzen“, betonte die Geschäftsführerin des Müze, Sigrid Mündlein, hin. „Wo stehe ich?“ und „Wo will ich hin?“, so lauteten die zentralen Fragestellungen. Um Frauen in dieser Situation zu unterstützen, fördert der Landkreis Limburg-Weilburg praxisnahe Berufsinformations- und Orientierungskurse und arbeitet im Bereich berufliche Wiedereingliederung seit über 25 Jahren mit dem Kreisfrauenbüro zusammen. Weitere Informationen in der Pressemitteilung

Hallenbad in Offheim nur zu Fuß erreichbar

Die Josefstraße in Offheim kann bald wieder befahren werden, die lange Baustellenzeit geht zu Ende. Bevor die Straße für den Verkehr freigegeben werden, muss noch der Asphalt aufgebracht werden. Das wird in der Josefstraße zwischen Egenolfstraße und Dietkircher Straße zwischen dem 2. und 7. Mai der Fall sein; zudem wird der Kreuzungsbereich Dietkircher Straße/Am Hallenbad ebenfalls asphaltiert und ist deshalb in diesem Zeitraum nicht mit Kraftfahrzeugen zu befahren. Der Kindergarten und das Hallenbad sind daher nur zu Fuß zu erreichen.

Existenzgründungsseminar „Ich mache mich selbstständig!“ für Frauen

Am 29. Mai 2018 findet wieder ein Existenzgründungsseminar für Frauen statt. In Kooperation mit dem Frauenbüro des Landkreises Limburg-Weilburg möchten wir den Gründerinnen unserer Region den Weg in die Selbstständigkeit aufzeigen und sie mit unserem Know-how unterstützen. Familie, Haushalt, Beruf und nebenbei noch ein Unternehmen gründen erfordert Mut, Ausdauer und organisatorische Höchstleistung. Frauen bringen bei der Existenzgründung andere Rahmenbedingungen mit als Männer. Dies betrifft die Qualifikation, das Unternehmenskonzept und vieles mehr. Bei der Vorbereitung muss auf diese Erfordernisse speziell und punktuell eingegangen werden. Weitere Informationen in der Pressemitteilung.

ICE-Bahnhof: Schwacher Freitag lässt Fahrgastzahlen sinken

Der Freitag schwächelt, zumindest im ICE-Bahnhof Limburg-Süd. Am Freitag, 20. April, wurden dort „nur“ 2275 Ein- und Aussteiger, also Fahrgäste, gezählt, die eine der 33 Verbindungen nutzten. Die von der Stadtlinie ermittelten Fahrgastzahlen lagen an diesem Freitag deutlich unter den Zahlen des vergangenen Jahres, als noch 2783 Ein- und Aussteiger an einem Freitag gezählt wurden. „Ohne den Freitag hätten wir steigende Fahrgastzahlen im ICE-Bahnhof verbuchen können, mit dem Freitagsergebnis gibt es jedoch einen leichten Rückgang“, sagt Limburgs Erster Stadtrat und Betriebsleiter der Stadtlinie, Michael Stanke. Möglicherweise ist der Rückgang am Freitag nicht nur ein Phänomen in Limburg, sondern tritt auch an anderen Bahnhöfen und Verbindungen auf. Weniger Fahrgäste am Freitag, so die Vermutung eines Sprechers der Deutschen Bahn auf Anfrage der Stadt, könnte das Ergebnis von Heimarbeitstagen (home office) sein, die von Unternehmen und Behörden immer häufiger angeboten würden, um Arbeitszeiten familienfreundlicher zu gestalten. Bevorzugter Heimarbeitstag sei der Freitag. Im Durchschnitt haben in der Woche vom 16. bis 20 April 2485 Fahrgäste pro Tag die ICE-Verbindungen von Limburg-Süd aus genutzt. Von Montag bis Mittwoch gab es leicht steigende Zahlen gegenüber dem Vorjahr, am Donnerstag einen Fahrgast weniger und am Freitag ein deutliches Minus. Im Ergebnis gab es in der Woche rund 2,6 Prozent Ein- und Aussteiger weniger als im vergangenen Jahr. Im Durchschnitt wurden im Jahr 2017 2550 Fahrgäste pro Tag gezählt. Seit dem Jahr 2011 zählt die Stadtlinie jeweils in einer Woche im April die Fahrgäste. Das bisher beste Fahrgastergebnis gab es im April 2013 mit 2737 Ein- und Aussteigern.

 

Präsentation Forschungsergebnisse Kriegsgräberstätte Runkel

Der Landesverband Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. weiht im Rahmen einer Gedenkstunde am Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges am Dienstag, den 8. Mai 2018, eine überarbeitete Informationstafel sowie neun Einzelschicksalsstelen auf der Kriegsgräberstätte Runkel ein. Damit werden die Ergebnisse der in 2015 wieder aufgenommenen Recherche zur Aufarbeitung von Einzelschicksalen der Öffentlichkeit übergeben. Weitere Informationen in der Pressemitteilung.

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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