Männerwitze und mitreißende Tänze – FKK bei den Blauen Funkern

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Gute Stimmung herrschte bei der FKK Sitzung im Vereinsheim der Blauen Funker. Leider konnte ich nicht die ganze Sitzung dableiben, aber ein paar kleine Einblicke habe ich euch dennoch mitgebracht.

FKK? Nein, hier wurde nicht der Freikörperkultur gefrönt, auch wenn die beiden „Büschies“ sich sehr lasziv Wasser über den Oberkörper laufen ließen. FKK steht für Frauen Kreppel Kaffee bei den Blauen Funkern und bis auf ganz wenige Ausnahmen haben sich lauter Frauen im Vereinsheim der Funker eingefunden, um den Nachmittag gemeinsam bei einem abwechslungsreichen Programm zu verbringen. Eröffnet wurde der Nachmittag vom Präsidenten Manfred Thomé sowie dem Dreierbund-Prinzenpaar Peter II. und Karin I.

Viel Applaus für Männerwitze

Die Späße über die Männer kamen sehr gut an. So sahen „Mariesche und Chantal“ alias Petra Merfels und Ilona Wazik bei ihren Männern nur einen großen Hang zu Humor, obwohl diese von Intelligenz und gutem Aussehen träumten. Auch würden ihre verheirateten Männer seltener entführt werden. Die Entführer hätten ja Angst, dass sie kein Lösegeld erhalten. Doch die beiden waren nicht die einzigen, die einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten.

Renate Grund und Verena Dreis gaben sich nach 17 Jahren endlich das Ja-Wort. Nie mehr in dunklen Ecken verstecken oder heimlich Küsse austauschen. Große Gesten des Verwöhnens und Umsorgens, was auf einmal umschlug in Beschimpfungen. Da schimpfte der Bräutigam auf seine Braut: „Liebe ist für so ein Weib, praktisch nur ein Zeitvertreib.“ Und er möchte sich doch nicht unter ihren Pantoffel stellen und sich sagen lassen, was er zu tun habe. Mitleid erhielt er nicht viel aus der Zuhörer-Schar. Vielmehr erhielt die Braut Applaus, als sie meinte, dass Frauen heute keinen Mann mehr bräuchten, sondern gut alleine zurecht kämen. Diverse Klischees warfen sie sich an den Kopf, nur um am Ende sich einig zu sein, sich doch vor dem Zu-Bett-Gehen zu versöhnen.

Silberhochzeit und dann?

Jürgen Herzel ging der Frage nach, ob es sich gelohnt habe, 25 Jahre mit der gleichen Frau verheiratet gewesen zu sein. Was bedeutet dies für einen Mann? Jeden Tag das gleiche Essen, die gleiche Mahlzeit, das gleiche Lachen oder die gleichen Klamotten. Damals, als er noch jung und frisch war, habe er sich das so schön mit seiner Frau vorgestellt. Dass sie ihn verwöhnt, jeden Tag das Lieblingsessen vorsetzt und ihm seine Ruhe gönnt. Stattdessen bekäme er den Putzlumpen in die Hand gedrückt und irgendwie sei sein ganzes Leben umgekrempelt worden. Vor kurzem hätte er ja alles hin geschmissen, denn im Bus traf er seine Traumfrau. Um dann geschockt zu erleben, dass sie ihm „Opa“ nur ihren Sitzplatz anbieten wollte.

Marsch- und Showtanz

Zwischen den Redebeiträgen begeisterte der Funker-Nachwuchs mit seinen Tänzen. Die Minis und die Junioren zeigten ihren Marschtanz. Die Minis enterten als Piraten die Bühne, während die Junioren mit den Blues Brothers zum Mitsingen einluden. Auch die Amazonen zeigten ihren aktuellen Marsch- wie auch Showtanz. In den Umbauphasen sorgten die „Büschis“ für viele Lacher. Ihre Pantomime zu verschiedenen Liedern sind immer wieder sehenswert. Locker führte Ministerpräsidentin Claudia Hanikel durch das Programm. Nach der Pause wartete auf die Besucher noch der Damenelferrat als „Verrücktes Orchester“, der Showtanz der Offiziere „Auf der Reeperbahn“ sowie der Herren-Elferrat im Boxring.

 



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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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