Nachrichtenüberblick – Ärger wegen Altstadtsanierung, Wahl zum Vize-Landrat, Lahn-Wehre

+++Ärger wegen Altstadtsanierung+++Wahl zum Vize-Landrat+++Lahn-Wehre+++

Was passiert in der Region? Eine kleine Zusammenfassung aus den tagesaktuellen Zeitungen. Einige Artikel von Rhein-Zeitung und Mittelhessen befinden sich hinter einer Bezahlschranke. Die NNP hat am frühen Morgen noch nicht die drei Artikel des Tages online. Sind sie online, verlinke ich sie nach.

Ärger wegen Altstadtsanierung

Die Stadt Limburg unterlag vor Gericht in Wiesbaden. Acht Bürger müssen aus formalen Gründen keine 44.500 Euro im Rahmen der Altstadtsanierung zahlen, auch wenn der Wert ihres Grundstückes davon profitiert. Unabhängig davon droht dem Limburger Bürgermeister Ärger, denn das Gericht wirft ihm „Falschbeurkundung“ vor. Es geht darum, dass die Satzungen aus dem Jahr 1972, die eine Beteiligung der Altstadt-Bürger an den Kosten der Sanierungen in der Altstadt regelt, nicht vorzeigbar sind. Daraufhin habe der Bürgermeister beurkundet, dass es diese Satzungen aber gebe. Dies sei jedoch nicht möglich, wenn die Originalsatzungen fehlen und zudem sei Hahn 1972 nicht dabei gewesen, als diese Satzungen beschlossen wurden. Mit dem Sachverhalt muss sich jetzt die Staatsanwaltschaft befassen. Via Nassauische Neue Presse

Wahl zum Vize-Landrat

Mit 48 von 67 Stimmen erhielt Jörg Sauer (SPD) eine klare Mehrheit bei der Wahl zum Vize-Landrat und wird damit am 15.März die Stelle antreten. Von der FDP wurde der parteilose Christian Martin vorgeschlagen, der 12 Stimmen erhielt. Sieben Kommunalpolitiker enthielten sich ihrer Stimme. Die sieben Nein-Stimmen dürften hauptsächlich von der AfD kommen, da diese gerne ganz auf die Stelle des ersten Kreisbeigeordneten verzichtet hätten. Via Nassauische Neue Presse (nicht online) und Mittelhessen

Lahn-Wehre

Vor kurzem forderte der Vorsitzende der IG-Lahn, Winfried Klein, einen Abriss der Lahn-Wehre, damit Aale und andere Fische ohne Probleme wandern können. Die Arbeitsgemeinschaft hessischer Wasserkraftwerke hat diese Forderung als „völlig abwegig“ zurückgewiesen. Pro Jahr erzeugen die Wasserkraftwerke an der Lahn 100 Megawattstunden, was der Strommenge eines Braunkohlekraftwerkes entspreche. Auch würden die Wehre bei Hochwasser dafür sorgen, dass sich die Lahn nicht in einen reißenden Strom verwandelt. Und die Wehre speichern zusätzlich Wasser, so dass sich die Lahn im Sommer nicht zu einem Bächlein verwandelt. Via Nassauische Neue Presse (nicht online)

Weitere Themen

NNP: Die Neuwahl des Elternbeirates der Domsingknaben setzt ein positives Zeichen für die Zukunft. Im letzten Jahr gab es mit 223.700 Gästeankünften 1,8 Prozent mehr Touristen als das Jahr zuvor. Dr. Sebastian Schaub ist neuer Fraktionssprecher der Grünen in Limburg. Wie wird es Elz zukünftig mit den Straßenbeiträgen halten? Das ist Thema am Montag in der Gemeindevertretung. In Waldbrunn wurde der Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Feuerwehr beschlossen, eine mögliche Fusion wird die Gemeindevertreter die kommenden Monate beschäftigen. Die Gemeindevertretung Villmar entscheidet sich mit großer Mehrheit für die Verlegung von Stolpersteinen. Eine Sozialpädagogin in Selters sorgt für ein friedliches Miteinander an den Schulen. Die CDU stellt ihre Kandidatenliste für den Verbandsgemeinderat Diez auf.

Mittelhessen: Gründer und Unternehmen können sich über das Gründerzentrum Mengerskirchen gemeinsam vernetzenLöhnberg dreht an der Gebührenschraube für Wasser und Abwasser.


 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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