Nachrichtenüberblick- hohe Waldschäden, Ganztagsschulen ausbauen, Verkehr Limburg

+++Hohe Waldschäden+++Ganztagsschulen ausbauen+++Verkehr Limburg+++

Was passiert in der Region? Eine kleine Zusammenfassung aus den tagesaktuellen Zeitungen. Einige Artikel von Rhein-Zeitung und Mittelhessen befinden sich hinter einer Bezahlschranke. Die NNP hat am frühen Morgen noch nicht die drei Artikel des Tages online. Sind sie online, verlinke ich sie nach.

Hohe Waldschäden

Das letzte Jahr mit Unwetter, Trockenheit und Hitze sowie den anschließenden Borkenkäferbefall sorgte für hohe Schäden in den heimischen Wäldern. Das Schadholz lässt sich auf rund 150.000 Festmeter beziffern. Solche Schäden gab es noch nie, sind sich die Leiter der Forstämter Weilburg und Weilmünster, Werner Wernecke und Johannes Maassen, einig. Der ganze Landkreis war betroffen, wobei es in den tieferen Lagen noch ein wenig schlechter aussieht. Durch die hohen Mengen an Schadholz seien auch die Holzpreise gesunken, was zu einem wirtschaftlichen Schaden führt. Besonders anfällig war die Fichte. Mit ihren flachen Wurzeln kommt sie nicht besonders tief in den Boden und somit auch nicht an tieferliegende Wasservorkommen. Und es sind noch nicht alle Schäden abzusehen. Die beiden rechnen mit Folgeschäden jetzt im Frühjahr. Via Nassauische Neue Presse

Ganztagsschulen ausbauen

Michael Scholz, Leiter des Staatlichen Schulamts Limburg-Weilburg wirft in der NNP-Serie einen Blick ins neue Jahr. Die Veränderungen in der Gesellschaft machen auch vor der Schule nicht halt. Herausforderungen sind Angebote am Nachmittag, Integration und Inklusion, pädagogische Selbstständigkeit sowie die Berufsorientierung. Das Schulamt muss dabei die Schulen begleiten und unterstützen. Dazu gehört der Ausbau der Ganztagsschulen. Dazu gehört aber auch die Begleitung der Schulen bei ihrer pädagogischen Selbstbestimmung und Unterstützung bei der Konzeptentwicklung. Dabei gibt es ebenfalls einige Unterstützung vom Land. Damit hofft der Schulleiter, dass die Bildung auf dem richtigen Weg ist. Via Nassauische Neue Presse (nicht online)

Verkehr Limburg

Zwei Verkehrsthemen stehen heute in der NNP – die Kreuzung in Eschhofen sowie die zukünftige OBI-Kreuzung im Limburger ICE-Gebiet.
Seit 2001 wird die Diskussion um die Kreuzung in Eschhofen geführt, doch leider führt sie bisher zu keinem politischen Ergebnis. Die Verwaltung ist der Meinung, dass die Kreuzung funktioniert und kein Unfallschwerpunkt darstellt. Der Ortsbeirat ist da anderer Meinung. Der Wunsch der Bevölkerung ist ein Kreisel, doch der lässt sich ohne Grundstücksankauf nicht realisieren. Eine Ampel möchten sie nicht.
Auch für die zukünftige Kreuzung am OBI-Baumarkt ist nicht noch eine Ampel gewünscht. Viel mehr könnten sich die Stadtverordneten einen Einfädelungsstreifen vom Baumarkt kommend vorstellen. Die Stadt solle dies mit Hessen Mobil prüfen, was bisher nicht geschehen sei. Hessen Mobil sieht es nicht als notwendig, eine zusätzliche Fahrspur zu schaffen.

Weitere Themen

NNP: Bis zu 300 LKWs parken auf den Raststellen entlang der A3 falsch, stellte die Polizei bei Kontrollen am Montag fest. Mit „Pflege á la carte“ gibt es in der Wohnstadt Limburg ein neues Pflegekonzept für Senioren. Bürgermeister Horst Kaiser aus Elz möchte die städtebauliche Entwicklung der neuen Mitte vorantreiben. Die Judokas aus Hadamar, Limburg und Elz tun sich zusammen, um einem Mitglied nach einem Brandschaden zu helfen. Die Zukunft des Kultursommers Runkel ist unklar- alle wollen die Veranstaltungsreihe beibehalten, aber die Vorstellungen gehen auseinander. Die SPD Beselich will Beitragsbefreiung für U-3-Kinder. In Bad Camberg gibt es im neuen Jahr Einschränkungen durch die Sanierung des Kurhauses, der Pächter geht und durch Brita entstehen neue Arbeitsplätze. Dr. Michael Monet, Allgemeinmediziner aus Holzappel fürchtet um die Ärzteversorgung auf dem Land, weil es keine Anreize für junge Mediziner gibt.

Mittelhessen: Die Limburger CDU ehrte treue Mitglieder. Das „WEL“-Kennzeichen im Landkreis liegt voll im Trend, teilt die Kreisverwaltung auf Nachfrage mit. Für Dörfer, die einen Dorfladen aufbauen wollen, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, welche der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung erläutert.

Rhein-Zeitung: Das Diezer Land wird als erste große Pfarrei gefeiert. Die Ausbildungsstätte der Bundespolizei in Diez bleibt dauerhaft am Standort und ist zu einem Aus- und Fortbildungszentrum mit Wechsel an der Spitze umgewandelt worden.


 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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