Nachrichtenüberblick – Kein Respekt vor Rettern, Busfahrer gegen Investor, Feuerwehrwache Limburg

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+++Kein Respekt vor Rettern+++Busfahrer gegen Investor+++Feuerwehrwache Limburg+++

Was passiert in der Region? Eine kleine Zusammenfassung aus den tagesaktuellen Zeitungen. Einige Artikel von Rhein-Zeitung und Mittelhessen befinden sich hinter einer Bezahlschranke. Die NNP hat am frühen Morgen noch nicht die drei Artikel des Tages online. Sind sie online, verlinke ich sie nach.

Respekt vor Rettern

Im Landkreis gibt es eine beunruhigende Entwicklung. Feuerwehr und Rettungsdienst haben immer häufiger mit mangelnden Respekt zu tun und müssen sich mit Beschimpfungen herumärgern. Doch nicht nur diese Gruppen machen die Erfahrung. Auch der Widerstand gegen die Polizei nimmt in den letzten Jahren zu. Die Polizei spricht sogar von einer Verrohung der Gesellschaft. Die Hemmschwelle werde immer niedriger und oftmals mischen sich sogar Unbeteiligte ein. Zur Anzeige kommt ein solches Verhalten selten, denn laut dem Pressesprecher vom Landkreis, verlaufen solche Verfolgungen häufig im Sande. Via Nassauische Neue Presse

Busfahrer gegen Investor

Nachdem das Busunternehmen Schermuly Insolvenz beantragen musste, hatte sich nun ein Investor gefunden, das Unternehmen weiterzuführen. Nun gab es eine erste Betriebsversammlung, welche sehr unglücklich verlief. Der Investor Thomas Reichwein hat die Busfahrer gegen sich aufgebracht. Geplant war, dass der Investor die Linienbündel B49 sowie die Limburger Stadtlinien ab dem 15. Februar weiterführen wird. Der Betriebsratsvorsitzende brach die Sitzung ab, da diese an „Drohungen und Nötigungen grenze.“ Der Investor hat die versammelten Mitarbeiter aufgefordert, ihren Arbeitsvertrag zu kündigen, um dann jeweils einen neuen Vertrag mit ihm abzuschließen. Wem das nicht passe, der könne durch Leute aus Niederaula ersetzt werden. Auch habe er seine Zweifel an den Nutzen eines Betriebsrates und wollte darüber abstimmen lassen, ob der notwendig sei. Damit hat der Investor einiges an Vertrauen verspielt. Via Nassauische Neue Presse (nicht online), Mittelhessen und Rhein-Zeitung

Feuerwehr Limburg wünscht Neubau der Wache

2011 verständigten sich Stadt und Feuerwehr darauf, Teile der Feuerwehrwache zu sanieren. Inzwischen steht fest, dass die gesamte Wache sanierungsbedürftig ist. Da stellt sich die Frage, ob die Wache nicht direkt neu gebaut werden sollte. Das 1968 errichtete Gebäude entspricht heute nicht mehr dem Standard einer modernen Wache. Eine Sanierung könne vier Millionen Euro kosten, ein Neubau sechs Millionen Euro. Aber eventuell sei ein Neubau auf längere Sicht dann wirtschaftlicher, auch wenn zu Beginn teurer. Die Feuerwehr selbst wünscht sich einen Neubau. Bis zum Sommer sollen die Stadtverordneten eine Entscheidung treffen, damit das Projekt in den Haushalt 2020 mit einfließen kann. Via Nassauische Neue Presse

Weitere Themen

NNP: Der Neubau der Eisenbahnüberführung zwischen Limburg und Eschhofen hat begonnen. Das Foodtruck-Festival kommt wieder nach Limburg. Ein Platz im Heim ist manchmal im Alter die bessere Lösung als die Betreuung zu Hause. Der Carnevalsverein Langendernbach ist wieder Ausrichter eines Fastnachtsumzug und bastelt an einer neuen Kanone. Das Geld aus der Hessenkasse soll in Hadamar möglicherweise für die Erweiterung eines Radweges genutzt werden und eventuell auch für die Entwicklung eines Museumskonzeptes hinsichtlich des Stadtjubiläums in 2024.

Mittelhessen: Der Ortsvorsteher von Arfurt tritt nach 26 Jahren zurück. Mittelhessen fragte nach, wo in der Region das Rasen noch erlaubt ist. Existenzgründerinnen haben sich getroffen und eine Bankerin erzählt von ihrem Weg zur Kaffeerösterin. Ein Teil des Weilburger Schlossgartens ist derzeit gesperrt und Bagger verlegen eine neue Drainage.

Rhein-Zeitung: Im Rhein-Lahn-Kreis möchte der Bundesverband Windenergie mit Vorurteilen aufräumen und für die Windkraft kämpfen.


 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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