Nachrichtenüberblick- Niedrige Grundwasserspiegel, Hadamar Gespräche

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+++Niedrige Grundwasserspiegel+++Hadamar-Gespräche Thema Ausschwitz+++

Was passiert in der Region? Eine kleine Zusammenfassung aus den tagesaktuellen Zeitungen. Einige Artikel von Rhein-Zeitung und Mittelhessen befinden sich hinter einer Bezahlschranke. Die NNP hat nur wenige Artikel online. 

Niedrige Grundwasserspiegel

Durch die anhaltende Trockenheit sind die Grundwasserspiegel sehr niedrig. Zwar muss noch kein Wassernotstand ausgerufen werden und auch die Spitzen konnten bedient werden, dennoch wird ein sorgsamer Wasserverbrauch angemahnt. Durchschnittlich verbraucht der Bürger im Landkreis Limburg-Weilburg 124 Liter pro Tag. Damit gehört der Landkreis zu den Spitzenreitern in Hessen. Mit wenigen Tipps könne jeder Wasser einsparen. Via Nassauische Neue Presse

Hadamar-Gespräche: „Auschwitz. Mordstätte und deutsche ‚Musterstadt‘“

Der dritte Vortrag in der Reihe „Hadamar-Gespräche – zu Medizingeschichte, Nationalsozialismus und den Folgen“ findet am Donnerstag, 12. September, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Limburger Rathauses (Altbau), Werner-Senger-Straße 10, statt. Veranstalter sind die Gedenkstätte Hadamar und das Stadtarchiv der Stadt Limburg. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher spricht über „Auschwitz. Mordstätte und deutsche ‚Musterstadt‘“. Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Nebeneinander von Normalität und Massenmord: Denn Auschwitz wurde im Zweiten Weltkrieg auch zu einer „Musterstadt“ der deutschen Ostsiedlung. Schon bald nach dem Überfall auf Polen gehörte die Stadt zum Deutschen Reich und eine intensive, gewaltgeprägte sogenannte Germanisierungspolitik setzte ein. Tausende von Deutschen ließen sich zur selben Zeit hier nieder, als im Konzentrations- und Vernichtungslager der Massenmord an den europäischen Juden und anderen Verfolgtengruppen stattfand. Dass die Stadt Auschwitz für die nationalsozialistische Siedlungs- und Wirtschaftspolitik herausragende Bedeutung erhielt, war auf den Bau der IG Farben-Werke zurückzuführen. Hierbei starben Tausende von Häftlingszwangsarbeitern.

Die Referentin leitet seit 2017 das Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main und hat den Lehrstuhl zur Geschichte und Wirkung des Holocaust an der dortigen Goethe-Universität inne. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden u. a. die Geschichte des Nationalsozialismus und Faschismus sowie die Geschichte der Diktaturen und der Massengewalt im 20. Jahrhundert.

Weitere Auskünfte erteilt Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker, Tel. 06431/203368, E-Mail: christoph.waldecker@stadt.limburg.de Via Pressemitteilung Stadt Limburg

Weitere Nachrichten

NNP: Mit der Aktion „Heimatshoppen“ wollen Einzelhändler, Gewerbetreibende und IHK die Kunden nach Limburg locken. Bei einem Vortrag in der Freien evangelischen Gemeinde Limburg kristallisierte sich heraus, dass die Menschen ein verzerrtes Bild von Israel haben. Gärtnermeister Manfred Lorenz glaubt, dass sich die Platanen auf dem Neumarkt Limburg mit verschiedenen Bedingungen arrangieren können und zeigt dafür zwei Beispiele. Die Schreiner-Innung zeichnet ihre Gesellen aus. In Weilburg machen Bürger mobil gegen Straßenbeiträge. Das Bürgerhaus Niedertiefenbach wurde barrierefrei umgestaltet. Der Waldbegang der Gemeinde Selters zeigt die Schäden am Holz.

Mittelhessen: Bischof Dr. Georg Bätzing sieht sich als Teil der Demokratie, wo er auch Macht abgeben kann. In Weilburg wurde gegen Straßenbeiträge demonstriert. Die SPD Beselich wirbt für den Kandidaten SpethAumenau bekommt mit dem Kultur- und Sozialzentrum einen neuen Treffpunkt für alle.

Rhein-Zeitung: Limburg erlaubt das ernten von Äpfeln.

 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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