Nachrichtenüberblick- Pendlerhochburg, Arbeitnehmer länger krank, Verkauf Conference Center

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+++Pendlerhochburg+++Arbeitnehmer länger krank+++Verkauf Conference Center+++

Was passiert in der Region? Eine kleine Zusammenfassung aus den tagesaktuellen Zeitungen. Einige Artikel von Rhein-Zeitung und Mittelhessen befinden sich hinter einer Bezahlschranke. Die NNP hat am frühen Morgen noch nicht die drei Artikel des Tages online. Sind sie online, verlinke ich sie nach.

Pendlerhochburg

Bis zu 91,6 Prozent der Einwohner einer Gemeinde verlassen diese, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Und diese Zahlen steigen jährlich an. Damit bleibt der Landkreis auch weiterhin Pendlerhochburg. 50.569 von 64.523 im Kreisgebiet wohnenden Arbeitnehmer verlassen ihre Gemeinde, über 30.000 Arbeitnehmer haben ihren Arbeitsort sogar über die Kreisgrenzen hinaus. Diese Zahlen stammen von der Limburger Arbeitsagentur. Der beliebteste Arbeitsort ist noch immer Frankfurt für 7.206 Arbeitnehmer. Auch gibt es Pendler nach Hamburg (105) und München (106). Doch die Arbeitnehmer pendeln nicht nur aus den Kreis heraus. 19.475 Arbeitnehmer kommen auch von außerhalb in den Landkreis zum arbeiten. Via Nassauische Neue Presse 

Arbeitnehmer länger krank

Arbeitnehmer im Kreis Limburg-Weilburg sind länger krankgeschrieben als im Landes- und im Bundesschnitt wie aus der Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) hervorgeht. Die Gewerkschaft sieht die Ursache in einer höheren Arbeitsbelastung. Der Krankenstand lag zuletzt bei 5,3 Prozent und liegt dabei über dem bundesweiten Schnitt von 4,9 Prozent. Durch Fachkräftemangel bei guter Konjunktur werden Überstunden normal und die Arbeitnehmer kommen an ihre Grenzen. Auch sei eine Zunahme an psychischen Erkrankungen zu verzeichnen. Um dem entgegen zu Wirken sei ein kollegiales Miteinander sehr wichtig. Via Nassauische Neue Presse (nicht online)

Verkauf Conference Center

Die Stadtverordneten stimmten dem Verkauf des Conference Centers, Teil des ehemaligen Mundipharma Gebäudes, zu. Die Stadt möchte mit dem Verkauf mindestens 2,2 Millionen Euro erlösen. Aber es gab auch Kritik gegen diesen Schritt. Die FDP hätte gerne eine Entwicklung zusammen mit der Stadthallen GmbH gesehen. In der nächsten Sitzung am 6.April soll entschiedenen werden, an wen das Gebäude verkauft wird.
Ebenfalls Thema in der Sitzung waren neue Hinweisschilder für die Stadt. Einstimmig stimmten die Stadtverordneten, dass das Unternehmen „Andreas Schulze industrial design“ nach einem Wettbewerbsgewinn den Auftrag erhält. Im Sommer sollen die neuen Schilder aufgestellt werden. Via Nassauische Neue Presse (nicht online)

Weitere Themen

NNP: Elz kämpft mit illegalen Müllablagerungen und Sachbeschädigungen. Wie sich die Gedenkstätte in Hadamar im Wandel der Zeit veränderte, untersuchte jetzt eine Historikerin. Noch steht in den Sternen, wann im Seeweiher Mengerskirchen wieder gebadet werden kann, der derzeit aufgrund von Sanierungen leer ist. Mit dem Netzwerk „nebenan.de“ sollen die Hünfelder Bürger informiert werden. Der Sozialverband VdK wird mehr gebraucht denn je.

Mittelhessen: Das Unternehmen Bewa-Plast in Walddernbach darf seine Wirkungsstätte erweitern. Das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ ist gestartet.


 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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