Nachrichtenüberblick – Rettungspaket Kreismusikschule, Bahnhof Oberbrechen

+++Rettungspaket Kreismusikschule+++Bahnhof Oberbrechen ohne Aufzüge+++

Regionale Nachrichten aus dem Landkreis Limburg-Weilburg gibt es im täglichen Nachrichtenüberblick. Dafür lese ich morgens die Zeitungen und Pressemitteilungen für euch.

Rettungspaket Kreismusikschule

Vor kurzem wurde bekannt, dass die Kreismusikschule mit einem finanziellen Defizit von 180.000 Euro kämpft. Dieses ist über die letzten Jahre angewachsen. Nun wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, wie sich die größte Musikschule im Landkreis kaufmännisch aufstellen muss, um auf eine schwarze Null zu kommen. Für dieses Jahr sieht dieses Einsparungen, Einmalzahlungen der Kommunen, Spenden und Sponsoring von Unternehmen vor. Nun beschäftigt sich die Kommunalpolitik mit dem Thema, denn die muss dem Rettungspaket zustimmen. Die Hauptlast von 60.000 Euro sollen nämlich die Kommunen tragen, wobei Limburg 30.000 Euro übernehmen soll. Bereits jetzt beteiligen sich die Kommunen an den Kosten, doch dies reicht nicht mehr aus. Und es bleiben noch einige Fragen offen, auch wenn das Rettungspaket steht. Via Nassauische Neue Presse

Bahnhof Oberbrechen ohne Aufzüge

Die marode Fußgängerbrücke am Bahnhof Oberbrechen wird saniert. Doch mit der Baumaßnahme wird weiterhin keine Barrierefreiheit hergestellt, denn die neue Brücke wird keine Aufzüge erhalten und somit wird es keine Möglichkeit für Menschen mit Beeinträchtigungen geben, auf die andere Seite der Bahngleise zu gelangen. Die neue Treppe ist im Gegenzug zur alten Holzkonstruktion steiler und besitzt keine Rampe mehr für Radfahrende oder Menschen mit Kinderwagen. Aber die Brücke wird breiter werden. Die Gemeinde Brechen hätte sich zu einem Drtittel an den in 2017 geschätzten 320.000 Euro Gesamtkosten beteiligen müssen, damit die Bahn Aufzüge umsetzt. Platz dafür ist zumindest bei der neuen Brücke mit einkalkuliert worden, so dass ein nachträglicher Anbau möglich ist. Via Nassauische Neue Presse

Corona Update

Die Feiertage sind vorbei und die Inzidenzen gehen wieder nach oben. Die Inzidenzen liegen heute laut RKI bei 769 mit 1.325 Infektionen in den letzten sieben Tagen. Die Hospitalisierungsrate in Hessen bei 4,83. Der Landkreis wird neue Zahlen nur noch am Mittwoch verkünden.

Stand 20.April gab es im Landkreis 1.812 aktive Fälle mit 1.575 neuen Fällen im Vergleich zur Vorwoche. In der Woche sind sieben Menschen verstorben. 52 liegen aktuell im Krankenhaus, 49 in Normalbetten und 3 auf Intensiv. 79,4 Prozent haben ihre Erstimpfung erhalten, 78,6 Prozent sind vollständig geimpft und 63,5 Prozent geboostert.

Eine Übersicht der Teststellen mit Öffnungszeiten findet ihr hier. Alle aktuellen Informationen findet ihr auf der Seite des Landkreises.

Weitere Nachrichten

NNP: Der Lions Club Limburg-Mittellahn setzt sich für ukrainische Flüchtlinge ein und möchte Spenden von 50.000 Euro sammeln. In Niederhadamar diskutieren die Bürger über den Standort eines Bürgerpavillons “In der Host” und haben jetzt wohl eine Lösung gefunden. Die Energie- und Nachhaltigkeitskommission in Mengerskirchen bemüht sich um die Umwelt.

Mittelhessen: Der Kreistag befasst sich mit der Frage, ob es Wölfe im Landkreis gibt und wie der Landkreis darauf vorbereitet ist. Die Bürgerinitiative “Limburg steht auf”, die vor allem durch ihren Protest gegen die Corona-Maßnahmen bekannt wurde, hört auf. Die Bürgermeisterin von Weinbach erhält Hilfe vom Bauhof und ein anonymer Briefschreiber beschwert sich darüber. Die Innung der Heizungsbauer zieht eine positive Bilanz.

Pressemitteilung: 14 Kinder erlebten auf der Burg Waldmannshausen die Natur in einer Jugendfreizeit. Am Montag kommt es zu einer Straßensperrung in Dietkirchen.

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

One thought on “Nachrichtenüberblick – Rettungspaket Kreismusikschule, Bahnhof Oberbrechen

  • 22. April 2022 um 11:49
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    Gilt für Bahn, Eisenbahnbundesamt als Genehmigungsbehörde das Behindertengleichstellungsgesetz nicht. Paragraf 8 des BGH ist eigentlich sehr eindeutig. Ein Skandal, was sich die Bahn auf Kosten der Allgemeinheit erlaubt.

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