Nachrichtenüberblick – Neuer Vorsitzender im Ausländerbeirat, Schloss für die Stadtgeschichte, Sicherheit in Limburg

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+++Neuer Vorsitzender im Ausländerbeirat+++Schloss für die Stadtgeschichte+++Mehr Sicherheit in Limburg+++

Was passiert in der Region? Eine kleine Zusammenfassung aus den tagesaktuellen Zeitungen. Einige Artikel von Rhein-Zeitung und Mittelhessen befinden sich hinter einer Bezahlschranke. Die NNP hat am frühen Morgen noch nicht die drei Artikel des Tages online. Sind sie online, verlinke ich sie nach.

Neuer Vorsitzender im Ausländerbeirat

Nachdem der ehemalige Vorsitzende Meysam Ehtemai Ende letzten Jahres der SPD den Rücken zugekehrt hatte und in die AfD eingetreten ist, wurde die Wahl zum Vorsitz des Ausländerbeirates mit Spannung erwartet. Ethemai erklärte damals, von dem Posten zurückzutreten und Anfang des Jahres wiedergewählt zu werden-als eine Art Vertrauensbeweis. Doch seine Rechnung ging nicht auf. Er musste sich mit 5:4 Stimmen gegenüber seinem Herausforderer Enis Bulut, wohnhaft in Blumenrod, geschlagen geben. Als Stellvertreter wurden Pinar Özgenc und Mariam Nasiripour gewählt. Via Nassauische Neue Presse (nicht online)

Schloss für die Stadtgeschichte

Könnte das Limburger Schloss ein Ort werden, in dem es etwas über die Stadtgeschichte zu erfahren gibt? Der Ortsbeirat Innenstadt beschäftigte sich mit dem Thema und möchte sich vor allem erst ein eigenes Bild vor Ort machen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Der Leiter des Stadtarchivs, Christoph Waldecker, warb beim Ortsbeirat für diese Idee. Möglich wäre dies in zwei Räumen. Der Platz ist begrenzt und es gebe auch nicht genügend Exponante, so dass eine multimediale Aufarbeitung möglich wäre. Eine Umsetzung sei in den nächsten drei bis vier Jahren realistisch. Der Ortsbeirat findet die Idee insgesamt nicht schlecht, möchte aber in den Entwicklungsprozess stärker mit eingebunden werden. Zudem fehlen noch Aussagen zu den Kosten. Via Nassauische Neue Presse (nicht online)

Mehr Sicherheit in Limburg

Bei der Diskussion um das Sicherheitsgefühl in Limburg kristallisiert sich heraus, dass die Stadt in einem ersten Schritt dunkle Ecken identifizieren und mit Licht besser ausleuchten soll. Dies würde dazu beitragen, das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern, so Jasmin Scherer vom Polizeipräsidium Westhessen. Eine Kriminologe schlägt für den Bahnhofsplatz ein Integrationsprojekt vor, damit sich Einheimische und Migranten austauschen können. Die Linken würden sich einen Streetworker wünschen, der tätig wird, aber die Stadt verwies darauf, dass sie bereits eine Sozialarbeiterin haben, die sich um Obdachlose kümmert. Damit hätte die Stadt Vorzeigefunktion. Die CDU wünscht sich eine Ausweitung der Videoüberwachung speziell auf dem Neumarkt. Via Nassauische Neue Presse und Rhein-Zeitung

Weitere Themen

NNP: Ein Lehrer aus Niederbrechen hat ein Spiel über Demokratie entwickelt und möchte dies nun an der Schule mit seinen Schülern ausprobieren. In Hadamar wurde ein neuer Waldarbeiterbauwagen außerplanmäßig angeschafft. Die Gemeinde Beselich baut ehemalige Feuerlöschteiche zurück. Brechen hat eine neue Sammelstelle für Grünschnitt, welche zweimal im Monat geöffnet hat.

Mittelhessen: Im März öffnet wieder das LindenCult in Weilburg-Hasselbach mit einem bunten Programm. Der Limburger Hospizverein befasste sich mit dem Thema Nahtoderfahrung.


 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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