PM FDP – Besichtigung der Windkraftstandorte in Hünfelden

Der FDP Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag, René Rock, besichtigte mit zwei Dutzend interessierten Bürgern, der Landtagskandidatin Marion Schardt-Sauer sowie Vertretern der FDP aus Hünfelden die geplanten Windkraftstandorte im Kirberger Wald. Nachfolgend eine Pressemitteilung zu diesem Termin. 

„Das war sicher mein gesündester Termin in den letzten Wochen“, sagte FDP- Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag, René Rock zufrieden, nachdem er die geplanten Windkraftstandorte im Kirberger Wald besucht hatte. Eingeladen zu dem Waldspaziergang zu den Windkraftstandorten hatte der FDP-Kreisverband Limburg-Weilburg gemeinsam mit den Hünfeldener FDP-Mitglieder.

Rock: Eindrucksvoll zu sehen, was hier zerstört werden soll

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Mitglied in der für die Planung zuständigen Regionalversammlung, Tobias Kress, begrüßte die Teilnehmer am Waldparkplatz und erläuterte, dass die FDP seit nunmehr fünf Jahren jährlich eine solche Begehung mache. Es sei wichtig den Menschen vor Augen zu führen, was beim Ausbau der Windkraft für Schäden angerichtet werden. In Hünfelden sei in den letzten Jahren der Eindruck entstanden, dass es keine Gegenmeinung zum Ausbau der Windkraft mehr gebe. Aber auch beim Bürgerentscheid 2010 hätten mehr als ein Drittel der Hünfeldener und sogar eine Mehrheit der Kirberger gegen die Pläne im Kirberger Wald gestimmt. Die rege Teilnahme an der Veranstaltung zeige, dass die Zustimmung nicht bei 100 % liege.

Offener Diskurs und klare Position

Landtagskandidatin Marion Schardt-Sauer machte deutlich, dass die FDP für einen offenen Diskurs stehe und beim Thema Windkraft eine klare Position anbiete. „Wenn man sieht, wie viel Wald hier für drei Windräder gerodet werden soll, die mit 240 Meter Gesamthöhe einen neuen Rekord in Hessen aufstellen, dann fragt man sich schon, wem so etwas nutzt“, zeigt sich Schardt-Sauer nachdenklich. René Rock ergänzt: „Gerade für uns Freidemokraten ist die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen im Zusammenhang mit solchen Projekten, die all zu oft unter zu günstigen Annahmen stehen, ein Dorn im Auge. Zusätzlich ist es immer wieder erschütternd, welche Schäden im Wald angerichtet werden, um eine zweifelhafte Energieform auszubauen, die den Strombedarf nicht sichern kann.“

Neue Ortsverbandsgründung

Noch vor zehn Jahren sei es Konsens gewesen, dass Windkraft im Wald nicht stattfinden solle. Der Wald ist als Lebensraum für Tier und Pflanzen sowie Erholungsraum für die Menschen zu wertvoll, als das man metertiefe Fundamente in den Waldboden einlässt und Schneisen für die Zulieferung und den Aufbau der Windräder erlauben würde. Das Thema wird die FDP im Wahlkampf und darüber hinaus weiter beschäftigen. Am Rande der Veranstaltungen wurden auch die Pläne für eine Ortsverbandsgründung der FDP in Hünfelden konkreter. Eine Gruppe Mitglieder um den Ortssprecher Thilo Elst möchte sich als FDP weiter in Erscheinung bringen und sich in die Kommunalpolitik einbringen. Interessenten, die an einer Mitarbeit interessiert sind, können sich an die FDP im Kreis oder Thilo Elst direkt wenden.

Bereits im April 2017 sprach ich mit verschiedenen Vertretern der Politik über die Energiegewinnung mittels Windräder und führte eine Umfrage durch. Den Beitrag könnt ihr hier nachlesen.

 

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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