PM IHK Limburg – Unternehmen erhalten Unterstützung

Teilen erwünscht

Die IHK Limburg unterstützt Unternehmen mit Informationen und Beratungsangeboten zu den Folgen der Coronavirus-Epidemie. Von der Politik fordert sie unbürokratische Hilfe für die Betriebe.

Die Coronakrise hat auf die heimische Wirtschaft enorme Auswirkungen. Durch die Absagen von Veranstaltungen, eingeschränkte Lieferketten und Produktionsausfälle, Reisebeschränkungen, Krankheitsausfälle oder auch durch die mit der Krise verbundene Unsicherheit fallen bei vielen Unternehmen quer durch alle Branchen Aufträge, Kunden und Arbeit weg. Gefährdet sind in der Folge Liquidität und damit auch Arbeitsplätze. Bereits eine Blitzumfrage der IHK Anfang März hatte gezeigt, dass viele regionale Betriebe Beeinträchtigungen erwarten.

IHK unterstützt Unternehmen

Zu den Folgen des Coronavirus können sich Betriebe von der IHK Limburg beraten lassen. Unter www.ihk-limburg.de/corona finden sie Informationen zu Rechts-, Finanzierungs- und Exportfragen sowie die jeweiligen Ansprechpartner der IHK. Besonders gefragt sind unter anderem Hinweise zu Kurzarbeitergeld und Lohnerstattung nach dem Infektionsschutzgesetz, Fördermitteln und Überbrückungshilfen bei Liquiditätsengpässen oder betrieblichen Pandemieplänen. Zudem verweist die Sonderseite der IHK auf weiterführende Informationen von Behörden.

„Unseren Unternehmen stehen wir in dieser Krise als zentraler Ansprechpartner zur Seite. Mit Beratung, Informationen und Kontakten helfen wir ihnen direkt und unkompliziert“, sagt Monika Sommer Hauptgeschäftsführerin der IHK Limburg.

Unbürokratische Hilfe für Betriebe

Besonders für kleine und mittlere Betriebe geht die Coronakrise an die Existenz. „Daher begrüßen wir die Pakete der Bundes- und Landesregierung, Unternehmen etwa mit Liquiditätshilfen, Kurzarbeitergeld oder erleichtertem Zugang zu günstigen Krediten zu helfen und damit auch die Konjunktur in dieser schwierigen Zeit zu stützen. Wichtig ist, dass die zugesagten Gelder schnell und unbürokratisch fließen, damit eigentlich kerngesunde Betriebe ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können und handlungsfähig bleiben“, betont IHK-Präsident Ulrich Heep.

Als rasche Ergänzung zu den bisherigen Maßnahmen fordern die hessischen IHKs einen Notfallfonds für Klein-Unternehmer und Solo-Selbständige. Er soll ihnen unbürokratisch für die kommenden Wochen und Monate Überbrückungsgelder oder direkte Hilfen zur Verfügung stellen.

Veranstaltungen abgesagt – Service bleibt bestehen

Infolge der Coronavirus-Epidemie sind die Informationsveranstaltungen und Weiterbildungen der IHK Limburg bis einschließlich 24. April 2020 abgesagt, ebenso wie bundesweit die IHK-Prüfungen. Für Besucher ist die IHK Limburg unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen bis auf Weiteres geöffnet; jedoch sollen die Dienstleistungen für die Unternehmen genauso wie die hoheitlichen Aufgaben vorwiegend digital oder telefonisch erfolgen. Damit folgt die IHK den Vorgaben der Politik und Gesundheitsämter, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die IHK Limburg ist weiterhin zu ihren bisherigen Geschäftszeiten (Montag – Donnerstag zwischen 7.30 und 16.45 Uhr, freitags bis 15 Uhr) für ihre Mitgliedsunternehmen erreichbar, unter der zentralen Nummer 06431 210-0 und per Mail an info@limburg.ihk.de. Weitere Ansprechpartner und aktuelle Informationen finden sich unter www.ihk-limburg.de.


Teilen erwünscht

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.