PM Landkreis – Knigge Seminar und Denkmal auf den ersten Blick

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Knigge-Seminar für die Auszubildenden und Studierenden der Kreissparkasse Limburg und der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg

Was ziehe ich nur an? Darf ich meine Kollegen duzen? Wie spreche ich meine Chefin sowie die Kundinnen und Kunden korrekt an?

Gerade für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger sind die richtigen Umgangsformen im Berufsalltag nicht immer ganz einfach. „Auch im Zeitalter der Digitalisierung gilt: Wer sich zu benehmen weiß und anderen Menschen Aufmerksamkeit sowie Wertschätzung schenkt, ist im Vorteil. Deshalb ist es uns wichtig, unseren Auszubildenden Raum zu geben, deren soziales Potenzial zu erkennen und auszuschöpfen“ erläuterte Lars Kratzheller, Ausbildungsleiter der Kreissparkasse Limburg.

Vermeidung von Fettnäpfchen

Um ihren Nachwuchskräften den Tritt in das ein oder andere „Fettnäpfchen“ im Umgang mit Kundinnen und Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen zu ersparen, bietet die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg schon seit einigen Jahren Knigge-Seminare für ihre Auszubildenden und Studierenden an. „Neben der fachlichen Ausbildung in der Kreisverwaltung sowie den Berufs- und Hochschulen liegt uns auch die Förderung der sozialen Kompetenz unserer Nachwuchskräfte sehr am Herzen,“ erklärte Pia Stöckl, die Ausbildungsleiterin der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg, „weshalb das Knigge-Seminar nur eine von mehreren internen Fortbildungen ist.“

Auch unter Landrat Michael Köberle wurde das Seminar in diesem Jahr wieder in Kooperation mit der Kreissparkasse Limburg durchgeführt. Insgesamt 16 Nachwuchskräfte aus fünf unterschiedlichen Ausbildungsberufen und zwei Studiengängen trafen sich in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse.

Eintägiges Seminar

In dem eintägigen Seminar vermittelte die Referentin Carolin Zingel neben grundlegenden Themen wie der korrekten Begrüßung und der Bedeutung des ersten Eindrucks auch berufsbezogene Themen wie den Business-Dresscode oder das angemessene Verhalten bei einem Geschäftsessen. Beim gemeinsamen „geschäftlichen“ Mittagessen zeigte sich dann, dass es gar nicht so einfach ist, all die großen und kleinen Gepflogenheiten zu beachten. „Die erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen, empfand ich als sehr angenehm und hilfreich. Schwieriger war es, die gelernten Gepflogenheiten des geschäftlichen Mittagessens in der Praxis anzuwenden. Jedoch gelang uns dies nach kurzer Zeit immer besser, sodass gegen Ende kaum Schwierigkeiten zu vernehmen waren“, berichtete der Auszubildende der Kreisverwaltung, Jannik Passing.

„Die Auszubildenden konnten durch den Blick in die Arbeitswelt der anderen auch viel für ihren eigenen Berufsalltag lernen. Der Plan, das Knigge-Seminar als Kooperationsveranstaltung von Kreissparkasse und Kreisverwaltung zu organisieren, ist so erneut voll aufgegangen“, resümierte Martin Lunz, Bildungsreferent im Referat Aus- und Jugendbildung der Kreisverwaltung.

Ein Denkmal auf den ersten Blick

 Sie ist ungefähr so groß wie eine CD-Hülle, hat vier kleine Löcher in den Ecken und ihre Oberfläche fühlt sich glatt an. Zu sehen ist sie an Hauswänden, Gärten oder an besonderen Fundstätten – theoretisch. Denn noch sind nur wenige der rund 1.900 denkmalgeschützten Einzelkulturdenkmäler und 88 denkmalgeschützten Gesamtanlagen im Landkreis Limburg-Weilburg mit der sogenannten Denkmalplakette gekennzeichnet.

Ob ein Denkmal eine Plakette bekommt, liegt in der Entscheidung des Besitzers. Und weil der Wunsch vieler Denkmaleigentümer in Hessen laut wurde, ihre Anwesen zu kennzeichnen, auf ihr Denkmalengagement hinzuweisen oder den erfolgreichen Abschluss von Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten abzubilden, bieten das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen die Plakette an. Seit nunmehr drei Jahren kann man die Plakette erwerben.

Da es sich noch nicht bei allen Denkmalbesitzern im Landkreis Limburg-Weilburg herumgesprochen hat, dass sie ihre Anwesen mit der Plakette, die das Hessische Landeswappen trägt, markieren können, macht die Untere Denkmalschutzbehörde nun darauf aufmerksam. Die Plakette kann beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen für 20 Euro inklusive Porto- und Versandkosten bestellt werden. Alle Informationen dazu hat das Landesamt für Denkmalpflege Hessen unter https://lfd.hessen.de/service zusammengefasst. Die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg gibt gerne Auskunft zur Denkmaleigenschaft unter: a.mackauer-bruehl@limburg-weilburg.de.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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