PM Landkreis – Sozialrechtliche Beratung, Azubis, kommunales Gemeinschaftsprojekt

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Sozialrechtliche Beratung durch den BDH

Mit einem Schlag kann alles anders sein: Nach Unfällen oder Erkrankungen ändert sich das Leben oft dramatisch. Auf Menschen, die von Behinderung bedroht oder betroffen sind, kommen eine Vielzahl von Problemen und Fragen zu. Wie lange bekomme ich Krankengeld? Worauf habe ich Anspruch? Wird meine Versicherung zahlen? Wie sieht es mit meiner Wohnung, meiner Arbeitsstelle, meiner Rente aus? Schwerbehinderten-, Entschädigungs- und Sozialversicherungsrecht sind komplex und schwer durchschaubar. Hier ist kompetente Hilfe unverzichtbar, aber nah erreichbar.
Der BDH Bundesverband Rehabilitation, der große deutsche Sozialverband, bietet hier Beratung, Hilfe und sozialrechtliche Vertretung direkt in Limburg: im Gruppenraum der Selbsthilfekontaktstelle in den Räumen des Arbeitskreises Jugendzahnpflege, Diezer Str. 13, 65549 Limburg, 1. OG am Freitag, 20. September 2019 in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Anmeldungen erbeten unter Telefon: 0152-57 08 98 65

Nachwuchs der Kreisverwaltung lernte unter freiem Himmel

Zwölf neue Nachwuchskräfte der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg haben zu Beginn ihrer Ausbildung an der Fortbildung „Lernen unter freiem Himmel“ in Kirchähr teilgenommen. Während der dreitägigen Fortbildung lernten die Auszubildenden und Studierenden, wie eine gute Kommunikation funktionieren kann und welche Kompetenzen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit wichtig sind.

Gemeinsam mit Referatsleiterin Pia Stöckl und Bildungsreferent Martin Lunz wurden die Grundlagen der Teamarbeit mit handlungsorientierten Aufgabenstellungen erprobt und erfahren. Ziel ist es, die berufliche und persönliche Handlungskompetenz der Nachwuchskräfte zu fördern, zu erweitern und zu vertiefen. Unterstützt wurden sie dabei an einem Nachmittag von der externen Referentin Sonja Lenk, mit deren Hilfe die Grundlagen der Feedbackkultur erarbeitet wurden.

Alle Aktionen wurden im Hinblick auf die Strategie der Problemlösung und das Ergebnis hin ausgewertet. Neben dem Üben konstruktiver Kritik lernten die Nachwuchskräfte, wie ein ehrliches und wertschätzendes Feedback dazu beitragen kann, bessere Ergebnisse für sich – aber auch für die Gruppe – zu erzielen. Gemeinsam mit anderen zu agieren und Verantwortung zu übernehmen, war Referatsleiterin Pia Stöckl für das Fortbildungsprogramm sehr wichtig. Das gegenseitige Kennenlernen außerhalb der Verwaltung, in einer eher ungewöhnlichen Umgebung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Verwaltung, hat darüber hinaus positive Effekte für die weitere Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsleitung und Nachwuchskräften.

Dies alles ist aus Sicht von Landrat Michael Köberle für die Ausbildungszeit besonders positiv und unterstreicht den Anspruch der Kreisverwaltung, nicht nur großen Wert auf eine erfolgreiche fachliche Ausbildung zu legen, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchskraft aktiv zu fördern.

Landrat Michael Köberle lobt kommunales Gemeinschaftsprojekt

In der Ortsdurchfahrt von Obershausen werden derzeit Fahrbahn, Rinne, Gehwege einschließlich Bordsteinen und Nebenanlagen, Wasserleitung, Hausanschlüsse sowie die Kanalleitung erneuert. Bei der grundhaften Erneuerung der K 450, der Dillhäuser Straße, handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Limburg-Weilburg und der Gemeinde Löhnberg. Die Baustrecke verläuft vom Ortseingang Obershausen, von Dillhausen kommend, bis zur Einmündung der K 450 in die L 3044, „Hauptstraße“. Die Länge beträgt rund 165 Meter. Mit den Bauarbeiten wurde am 19. August 2019 begonnen. Nach dem derzeitigen Stand sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Ende des Jahres beendet sein, was aber auch witterungsabhängig ist. „Es ist bautechnisch und wirtschaftlich sinnvoll, das Projekt als kommunale Gemeinschaftsmaßnahme durchzuführen. Die grundhafte Erneuerung der K 450 in Obershausen ist schon seit Jahren im Investitionsprogramm des Landkreises enthalten. Die Straße und die Gehwege befanden sich in einem sehr schlechten Zustand“, erläuterte Landrat Michael Köberle.

Die grundhafte Erneuerung findet auf der bestehenden Trasse statt. Der Höhenverlauf der Straße wird beibehalten. Die Linienführung wird zur Optimierung der Gehwege geringfügig verändert. Die Bedürfnisse von sehbehinderten und gehbehinderten Personen werden durch neue Querungshilfen in Form von Bordsteinabsenkungen und Leitelementen berücksichtigt. Die Bauarbeiten bewegen sich innerhalb der bestehenden Grenzen, sodass kein Grunderwerb erforderlich ist. Der Gesamtaufbau erfolgt in einer Stärke von 60 (Straße) und 40 Zentimetern (Gehwege). Die Fahrbahnbreite liegt im Bereich einer Engstelle bei rund 4,40 Meter und ansonsten im Schnitt bei rund 5,50 Meter. Die Gehwege werden, soweit möglich, in einer Breite von 1,50 Meter ausgeführt und mit einer Entwässerungsrinne sowie Rundbordsteinen von der Fahrbahn abgegrenzt. Die Fahrbahn wird in Asphalt-, die Gehwege in Pflasterbauweise hergestellt.

„Während der Bauarbeiten ist die K 450 in der Ortslage Obershausen sowie zwischen Obershausen und Dillhausen voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die Beeinträchtigungen gebeten. Insgesamt wird die Baumaßnahme die Verkehrsverhältnisse für alle deutlich verbessern“, so Landrat Köberle. Mit der Planung und der baulichen Abwicklung haben der Landkreis und die Gemeinde Löhnberg das Ingenieur-Büro HS Ingenieure GmbH in Linden beauftragt, mit der Durchführung der Bauarbeiten die Firma Frank Schmidt in Solms.

Kostenträger dieser Gemeinschaftsmaßnahme sind der Landkreis Limburg-Weilburg und die Gemeinde Löhnberg. Das derzeitige gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt 664.684,67 Euro. Der größte Teil davon entfällt auf die Gemeinde Löhnberg mit 448.742,50. Der Landkreis übernimmt somit einen Betrag von 215.942,17. Das Land Hessen unterstützt die Gemeinschaftsmaßnahme mit einer Förderung. Das Land hat dem Landkreis Fördermittel in Höhe von bis zu 159.600 Euro bewilligt. Der Gemeinde Löhnberg wurden für die Erneuerung der Gehwege vom Land Hessen ebenfalls Fördermittel zugesprochen.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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