PM SPD Weilburg – Abbiegespur für die Johann-Ernst-Straße

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Manche Verkehrsprojekte in Weilburg dauern etwas länger. Diese Erfahrung machte jetzt der Weilburger Stadtverordnete Hartmut Bock als er nach dem Bau einer Linksabbiegerspur an der Kreuzung Johann-Ernst-Straße zur Frankfurter Straße fragte.

Denn bereits im Jahre 2005 startete die Planung für dieses Projekt, aber bis heute ist nichts passiert. Damals wurde die „Umgestaltung des Knotens B 456 – Frankfurter Straße/Kubacher Weg und Johann-Ernst-Straße“ gemeinsam mit der Straßenbauverwaltung geregelt.

Eine Planung aus 2005 kommt jetzt zur Umsetzung

In einem ersten Bauabschnitt sollte der neue Kreisel entstehen und danach war der Umbau der Einmündung der Johann-Ernst-Straße vorgesehen. Bis heute ist allerdings nichts passiert, obwohl bereits eine Abrechnung erfolgte und der Zuschuss des Bundes in der Stadtkasse gelandet ist. Dies alles ist der Antwort der Stadt zu entnehmen, die in der letzten Stadtverordnetensitzung vorgelegt wurde.

Der Verkehrsknoten ist stark belastet, weil durch Schulen und Gewerbebetrieben ein hohes Verkehrsaufkommen mit längeren Staus entsteht. Eine Linksabbiegespur in Richtung Usingen schafft Entlastung, entschärft die Gefahrenstelle und beschleunigt den Verkehrsfluss. Das waren die damaligen Überlegungen, die auch heute noch richtig sind. Zu einer zeitnahen Umsetzung kam es allerdings nicht, weil der Eigentümer des Grundstücks nicht bereit war die benötigten Flächen zu verkaufen, so die Information der Stadt. Doch dieses Hindernis wurde zwischenzeitlich ausgeräumt und seit Herbst 2017 ist die Stadt Eigentümer der Fläche. Nach den derzeitigen Planungen ist eine Umsetzung der Maßnahme für 2021 zu einem Kostenvolumen von 200.000 Euro vorgesehen.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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