PM St. Vincenz – Großer Dank an Spender für Panoramaaquarium

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Das Panorama-Aquarium in der Kinderklinik des St. Vincenz-Krankenhauses steht und ist bereits bezogen. Zum Dank für ihr Engagement für dieses Projekt lud die Stiftung jetzt die Spender ein und stellte das Aquarium vor.

Das Aquarium-Projekt ist abgeschlossen, die Fische sind eingezogen: jetzt wurde das Panorama-Becken in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin exclusiv denjenigen vorgestellt, denen der Blick in die geheimnisvolle Unterwasserwelt zu verdanken ist: den großzügigen Spendern der Stiftung St. Vincenz-Hospital.

Diskusfische und Skalare brillierten auf dem schwimmenden „Laufsteg“ der Kinder- und Jugendmedizin

Stiftung St. Vincenz-Hospital dankt den Spendern des Großprojekts

„Ihre Großzügigkeit hat dazu beigetragen, dass wir für die kleinsten Patienten unseres Hauses im Wartebereich der Kinderstation das geplante Aquarium aufbauen konnten“, so der Vorsitzende der Stiftung, Martin Richard, bei der Begrüßung der rund 30 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Uns bedeutet diese Umsetzung sehr viel! Ihnen allen gilt unser zutiefst empfundener Dank“, konstatierte Limburgs Ex-Bürgermeister. Das rund 14.000-Euro-Projekt hat respektable Maße: 2,40 Meter breit, 60 Centimeter hoch und 80 Centimeter tief ist das Becken, es fasst 1300 Liter, also allein schon durch seine Größe ein imposantes Schaubild. Finanziert wurde es von der Stiftung St. Vincenz-Hospital, welche auch die Kosten für die monatliche Pflege und Wartung in Höhe von rund 500 Euro übernimmt.

Hans Josef Butzbach vom Zierfischcenter Butzbach in Hadamar-Niederzeuzheim stellte den interessierten Besuchern die Aquarienbewohner vor: Allen voran brillierten die drei Diskusfische mit ihren schillernden Farben, dicht gefolgt von Skalaren, den verschiedensten Salmler-Gattungen und Neonfischen. Ruhig und gemächlich, fast routiniert passierten die Bewohner den schwimmenden Laufsteg, diesmal nicht nur zum Staunen der „Vincenz-Kinder, sondern auch der Stiftungs-Gäste. Der bunten Fisch-Versammlung im Panoramabecken der Kinderklinik ist eines gemeinsam: Allesamt sind es subtropische Fische, die aus verschiedenen Regionen des Amazonasbeckens stammen. Ihr neues Zuhause hatten sie nach und nach, verteilt über mehrere Wochen bezogen und sich bereits erfolgreich eingelebt – alles sei geradezu vorbildlich verlaufen, so Hans Josef Butzbach.

Faszinierende Unterwasserwelt für kleine Patienten

Nun steht also den kleinen Patienten dank des großen  Engagements der Spender im Wartebereich der Kinderklinik die faszinierende Unterwasserwelt des Amazonas direkt vor Augen: schillernd, bunt, märchenhaft und leise – wie von den Chefärzten der Kinderklinik intendiert ein gelungener Kontrapunkt zur Reizüberflutung des Fernsehens oder anderer digitaler Unterhaltungsmodule für Kinder. So dankte auch Chefärztin Dr. Doris Fischer – auch im Namen ihres Chefarztkollegen Prof. Dr. Alex Veldman – den großzügigen Spendern und gab einen Einblick in die Arbeit und die Erfahrungen des Teams der Kinderklinik.

Seit ihrer Eröffnung vor zwei Jahren wird die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sehr gut angenommen und bietet ein bedarfsorientiertes Behandlungsspektrum für die Kinder und Jugendlichen der Region. Das Versorgungskonzept ruht auf drei Säulen:

  • der Allgemeinpädiatrie (allgemeine Kinderheilkunde) mit jährlich ca. 1350 stationären Behandlungen
  • dem Neonatologischen Schwerpunkt mit ca. 200 stationären Behandlungen von Früh- und Neugeborenen im Jahr sowie den Vorsorgeuntersuchungen bei jährlich ca. 1600 gesunden Neugeborenen auf der Wochenbettstation (Neonatologie bedeutet  Neugeborenenmedizin und -vorsorge)
  • der Notaufnahme mit ca. 4000 ambulanten Patientenkontakten per annum.

Weiterhin werden eine kinderkardiologische und eine hämostaseologische Ermächtigungsambulanz mit großem Zulauf betrieben. In der Neonatologie verfügt die Klinik über die Möglichkeit der non-invasiven CPAP Beatmung, insgesamt gibt es und zurzeit über zwölf Überwachungsbetten für die Neonatologie und die Allgemeinpädiatrie.

 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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