PM St. Vincenz – Neue Besuchsregelungen aufgrund des Coronavirus

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Thema Coronavirus sowie um generell die Verbreitung von Krankheitserregern zu reduzieren, bittet die Krankenhausleitung des St. Vincenz darum, Besuche von Patienten in den St. Vincenz-Kliniken Limburg und Diez ab sofort auf eine Person pro Patient und Tag zu reduzieren.

Dies dient nicht nur als Schutz für die Patienten selbst, sondern auch für deren Besucher sowie auch den Mitarbeitern. Ebenso wurden alle geplanten Vortragsveranstaltungen abgesagt.

Neue Besuchsregelung im St. Vincenz

Nur noch ein Besucher pro Patient und Tag

Die Krankenhausleitung lässt ab sofort nur noch einen Besucher pro Tag und Patient zu. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen und in Absprache mit dem Stationspersonal möglich. Personen, die Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Durchfall aufweisen, werden gebeten, gänzlich auf Besuche im Krankenhaus zu verzichten. Hintergrund ist sowohl die erhöhte Gefahr der Verbreitung von Krankheitserregern, als auch die Notwendigkeit eines ressourcenschonenden Einsatzes von Hygieneartikeln wie beispielsweise Desinfektionsmitteln oder Schutzmasken. Gleichzeitig sagt die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH bis auf Weiteres alle Vortragsveranstaltungen ab.

Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung niedrig halten

„Gerade im Krankenhaus wollen wir die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung nicht erhöhen sondern besonders niedrig halten. Von daher setzen wir auf das Verständnis und die Unterstützung der Bevölkerung, damit wir in dieser besonderen Situation die medizinische Versorgung der Menschen der Region auch weiterhin optimal gewährleisten können“, erklären der Ärztliche Direktor, PD Dr. Michael Fries, und Geschäftsführer Guido Wernert übereinstimmend. Gleichzeitig appellieren die Verantwortlichen an die Bevölkerung, nur bei schweren Symptomen  wie hohem Fieber und Atemnot oder starkem Husten, eine Notaufnahme aufzusuchen. Bei Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollten Betroffene ihren Hausarzt zunächst telefonisch (!) informieren und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen.

Gut gewappnet

Grundsätzlich sieht sich das Krankenhaus in Vorbereitung auf die möglicherweise steigende Anzahl potentieller SARS-CoV-2-Träger gut gewappnet. Alle Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, des Hessischen Sozialministeriums sowie des Gesundheitsamtes Limburg sind umgesetzt. Eine interdisziplinär besetzte AG trifft sich regelmäßig zum Austausch aktueller Daten und Entwicklungen, auch aktuelle Erfordernisse können daher unmittelbar umgesetzt werden. Zahlreiche Maßnahmen zur internen Infektionsprävention wurden bereits etabliert. Darüber hinaus steht die Arbeitsgruppe in regelmäßigem, engen Austausch mit den Verantwortlichen des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene, Freiburg, sowie mit den Fachdiensten Infektions- und Gesundheitsschutz des Gesundheitsamtes des Landkreises.

Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus, finden Interessierte auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsminiteriums (BMG), des Robert-Koch-Instituts (RKI), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI). Zudem hat das Bundesgesundheitsministerium unter der Telefonnummer (030) 34 64 65 100 eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Auch das Land Hessen hat ein Bürgertelefon eingerichtet: Unter der Telefonnummer (0800) 555 4 666 werden täglich von 8 bis 20 Uhr Fragen zum Coronavirus beantwortet. Auf Landkreisebene wurde ebenfalls ein „Bürgertelefon Corona Landkreis Limburg-Weilburg“ mit der Rufnummer (06431) 296-9666 eingerichtet. Sämtliche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern mit medizinischem Hintergrund können dort beantwortet werden.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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