PM St. Vincenz – Neues Zuhause für die Gefäßchirurgie

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Genau 1825 Tage nach ihrem Start am St. Vincenz mit einer eigenen Hauptabteilung Gefäßchirurgie konnte jetzt Chefärztin Dr. Patricia Schaub mit ihrem Team eine eigene, nach modernsten Standards eingerichtete Station beziehen.

Auf rund 700 Quadratmetern stehen für die gefäßchirurgischen PatientInnen im siebten Stock der Klinik jetzt moderne, helle und freundliche Räume bereit, um dem breit differenzierten  Versorgungsspektrum nun auch räumlich gerecht zu werden.

Neues Zuhause und neuer Blick für die Spezialisten der Gefäßchirurgie und ihre Patienten

Einzug im siebten Stock des St. Vincenz

Genau fünf Jahre ist es her, dass am St. Vincenz-Krankenhaus die Klinik für Gefäßchirurgie etabliert wurde. Exakt 1825 Tage später konnte Chefärztin Dr. Patricia Schaub mit ihrem Team eine eigene, nach modernsten Standards eingerichtete Station beziehen. Auf ca 700 Quadratmetern stehen für die gefäßchirurgischen Patient*innen im siebten Stock der Klinik jetzt moderne, helle und freundliche Räume bereit, um dem breit differenzierten  Versorgungsspektrum nun auch räumlich gerecht zu werden. Ein besonderes Sahnehäubchen: Einer der besten Ausblicke auf Limburg und Umgebung. Beste Voraussetzungen, um tagtäglich das von der Chefärztin skizzierte Leitmotiv der Abteilung umsetzen zu können: „Mit dem Patienten für den Patienten.“

Wichtiger Schritt in derRegion

Der Klinikleitung war die Ansiedlung der neuen Fachabteilung im Juli 2014 insbesondere im Blick auf die demographische Entwicklung, also die immer älter werdende Gesellschaft, wichtig gewesen: „Für unsere Patienten und uns alle war das ein wichtiger Schritt in der Region“, so Verwaltungsratsvorsitzender Erwin Reuhl und Klinikgeschäftsführer Guido Wernert. Binnen kürzester Zeit komplettierte Chefärztin Schaub das komplette gefäßchirurgische Spektrum auf dem Schafsberg und führte von Beginn an auch schwere Gefäß-Operationen am St. Vincenz durch.

Eine der ersten Maßnahmen der Chefärztin war seinerzeit die Einführung der gerade für Gefäßpatienten so essentiellen täglichen und lückenlosen „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“: „Mit der 24-Stunden-Versorgung für akute Gefäßerkrankungen können wir u.a. die oft lebensbedrohlichen Folgen nach dem Platzen eines Gefäßes verhindern“, so die Gefäßspezialistin. Demzufolge hat sich auch die Belegung der Abteilung schnell entwickelt: im vergangenen Jahr wurden 846 Patienten in der Klinik für Gefäßchirurgie behandelt. Heute ist die Klinik das erste zertifizierte Gefäßzentrum der Region.

Erfüllung strenger Kriterien

Die Abteilung erfüllt dabei die strengen Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG). Wichtiger Partner ist dabei die ebenfalls zertifizierte Stroke Unit (Schlaganfallakutstation) unter Chefarzt Dr. Christoph Oberwittler, denn gerade die vielfältigen Gefäßerkrankungen erfordern häufig die Kompetenz gleich mehrerer medizinischer Spezialisten. Nicht umsonst bescheinigten die unabhängigen externen Fachleute der Zertifizierungsgesellschaft dem Team unter Dr. Patricia Schaub vorbildliche interdisziplinäre Zusammenarbeit, gut definierte Patientenpfade und gut abgestimmte Schnittstellen zwischen den medizinischen Disziplinen. Außerdem wurden die hohe fachliche Kompetenz, das breite Spektrum der Eingriffe und die gut durchstrukturierte Kooperation mit anderen Fachdisziplinen gewürdigt.

Zurückgeben von Lebensqualität

„Als rekonstruktive Chirurgie kann die Gefäßchirurgie dem Patienten außerordentlich viel Lebensqualität zurückgeben“, freut sich Chefärztin Dr. Patricia Schaub. „So können wir vielen Patienten bis ins hohe Alter eine sehr viel höhere Mobilität ermöglichen.“ Dabei ist es der Medizinerin sehr wichtig, dass die Patienten sich in ihrer Abteilung  gut aufgehoben fühlen: „Sie sollen spüren, dass wir alles in unserer Macht Liegende tun, um ihre Erkrankung zu lindern und zu heilen.“ Dies wird im siebten Stock nun aufgrund der auch logistisch deutlich besseren Arbeitsbedingungen nun noch besser gelingen als bisher.

Das Fazit des Krankenhausgeschäftsführers Guido Wernert: „Dies ist nur ein Beispiel für unser vorausschauendes Engagement für Limburg und Umgebung. im Sinne aller Patienten ist der Region ist eine stetige Bewegung auf dem Schafsberg zu wünschen.“ Denn genau das sei notwendig und unabdingbar, um passgenaue Antworten auf die kontinuierlich steigenden Patientenzahlen geben zu können – in den letzten sechs Jahren war dies eine Steigerung um fast 30 Prozent (von 18.000 auf 24.000). Aus diesen Gründen habe die Krankenhausgesellschaft in den letzten Jahren nicht nur die Gefäßchirurgie, sondern auch die Kinderabteilung, die Pneumologie und auch die Hauptabteilung für Urologie auf dem Schafsberg etabliert. Wernert: „Als regionaler Gesundheitsversorger müssen wir uns dafür engagieren, unsere Standorte differenziert abgestimmt und nachhaltig stabil aufzustellen. Wir müssen offen bleiben für weitere Visionen und neue Konzepte, damit St. Vincenz auch weiterhin ein starker Partner für die PatientInnen und die gesundheitliche Versorgung der Menschen der Region bleibt.“


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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