PM Stadt Limburg – Christkindlmarkt Limburg ab 29. November

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Am kommenden Freitag eröffnen Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Andreas von Fischke als Vertreter der Schausteller den Limburger Christkindlmarkt. Der Markt wartet in diesem Jahr mit einigen Veränderungen auf. So wird er in das Lichtfestival integriert und es gibt eine neue Standanordnung auf dem Neumarkt.

Der Duft von gebrannten Mandeln und Punsch, der Klang von Advents- und Weihnachtsliedern und ein Meer aus Tausenden von Lichtern wird die Limburger Innenstadt ab dem kommenden Freitag, 29. November, verzaubern. Dann beginnt der Christkindlmarkt und lockt zahlreiche Besucher auf Kornmarkt, Neumarkt, die untere Bahnhofstraße und Plötze.

Christkindlmarkt im besonderen Licht

„Der Christkindlmarkt ist ein beliebter Treffpunkt und ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Region“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn, der den Markt gemeinsam mit Andreas von Fischke, dem Vorsitzenden der heimischen Schausteller, eröffnet. Die Eröffnung ist um 17 Uhr auf der Plötze. Gleichzeitig wird auch das dritte Limburger Lichtfestival gestartet, welches die Stadt zwei Tage lang in besonderes Licht rückt.

Neu ist beim Lichtfestival auch die Kooperation mit den Beschickern des Christkindlmarktes. Neumarkt und Kornmarkt werden daher nicht nur für das zweitägige Fest beleuchtet, sondern über die gesamte Dauer des Marktes hinweg. Auf dem Neumarkt werden dazu alle Bäume in Licht getaucht, auf dem Kornmarkt die Fassade der Häuser auf einer Seite.

Neue Anordnung

Etwas geändert wird in diesem Jahr auch die Anordnung der Stände auf dem Neumarkt. Die Fläche, die in der Vergangenheit zum Parken genutzt wurde, dient nun dem Christkindlmarkt. Nach Angaben von Christoph Leber, der in der Gewerbeabteilung des Ordnungsamts für die Organisation des Marktes zuständig ist, wird die hinzugekommene Fläche vor allem von gastronomischen Anbietern genutzt. Damit soll es ermöglicht werden, an diesen Ständen zu verweilen, ohne die Mitte des Marktes zu blockieren beziehungsweise zuzustellen.

Was macht den Limburger Christkindlmarkt so besonders? Zwei große Weihnachtskrippen auf dem Neumarkt und der Plötze, das Adventskalenderhäuschen mit täglicher Verlosung auf dem Kornmarkt oder auch die große Weihnachtspyramide und der Schwibbogen am Kopf des Neumarkts. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die Verkaufshäuschen, die von Hobbykünstlern bestückt werden. Fünf Häuschen, verteilt auf die verschiedenen Plätze des Marktes, versprechen ein abwechslungsreiches Angebot. Bestückt werden die Häuschen von rund 50 Anbietern, die jeweils für einige Tage auf dem Markt vertreten sind. Ihr Angebot umfasst kunsthandwerkliche Arbeiten mit Holz und Metall, Handarbeiten unterschiedlichster Art, natürlich Weihnachtskrippen und -karten und vieles mehr.

Attraktives Rahmenprogramm

Auch das Rahmenprogramm des Limburger Christkindlmarkts lässt nur wenige Wünsche offen. Nach der Eröffnung mit der Polizeikapelle Limburg steht bis zum 29. Dezember täglich eine musikalische Begleitung auf dem Programm. Die Bühne auf der Plötze nutzen dafür vor allem Gruppen, Chöre oder Musiker aus der heimischen Region. Das Rahmenprogramm ergänzen Aufführungen des „Fürstlichen Puppentheaters“ oder auch das Tannenbaumschmücken durch Kindergärten und Schulen.

Insgesamt wartet der Christkindlmarkt mit 38 Verkaufshäuschen auf, 21 davon stehen auf dem Neumarkt, der Rest verteilt sich auf die mittlere und untere Bahnhofsstraße, auf den Kornmarkt und die Plötze. Glas, Schmuck, Holzartikel, Keramik, Schmuck und natürlich ein großes Angebot an Speisen und Getränken bieten die einzelnen Beschicker an.

Der Markt wird am kommenden Freitag um 17 Uhr auf der Plötze eröffnet, anschließend ist er montags bis samstags in der Zeit von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr (für gastronomische Angebote besteht die Möglichkeit, bis 21 Uhr zu öffnen) geöffnet. Letzter Markttag ist Sonntag, 29. Dezember. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ist der Markt geschlossen.

Aufwendige Stromversorgung

Über dem Marktgeschehen auf dem Neumarkt spannt sich nicht nur ein Lichtermeer, sondern auch die komplette Stromversorgung der einzelnen Hüttchen. „Es wird deutlich, dass das Versorgungssystem des Platzes nicht mehr zeitgemäß ist“, unterstreicht Bürgermeister Dr. Hahn. Der Aufbau einer neuen Versorgungsstruktur kostet natürlich mehr Geld, unter anderem auch die Stadt. Von einem sogenannten Wandlerschrank werden sechs Baustromkästen, drei auf jeder Seite des Marktes, versorgt. Über diese Kästen wiederum läuft die Versorgung der einzelnen Stände.

Eine Verlegung aller Stromkabel hätte zu einer hohen Zahl an Kabelbrücken auf dem Boden geführt, Stolperfallen für die Besucher wären dennoch nicht zu vermeiden gewesen. Die neue Art der Versorgung, vielfach mit Starkstrom, greift nicht mehr auf die bestehende Versorgungsinfrastruktur mit den in den Lampenmasten befindlichen Anschlüssen zurück. Diese bleiben den Wochenmarktbeschickern vorbehal

Service und Sicherheit

An drei Standorten (Ecke Bahnhofstraße/Werner-Senger-Straße, Übergang Bahnhofstraße/Kornmarkt und Plötze) informieren Übersichtspläne in beleuchteten Vitrinen über den kompletten Weihnachtsmarkt; zudem sind dort Programmhinweise vorhanden. Zwei Toilettencontainer mit separaten Behindertentoiletten stehen im unteren Bereich des Neumarkts und in der Rosengasse.

Dem Aspekt der Sicherheit wird auf dem Christkindlmarkt ebenfalls Rechnung getragen. Ein abgestimmtes Sicherheitskonzept sieht die Präsenz der Polizei und der städtischen Ordnungskräfte vor, hinzu kommt eine installierte Notbeleuchtung. Alle verantwortlichen Ansprechpartner der Stadt, der Beschicker sowie der Polizei und des Brandschutzes sind miteinander vernetzt und erreichbar.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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