PM Stadt Limburg – Was wünschen sich Jugendliche für ihr Wohnquartier?

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Wie stellen sich Jugendliche ihr Leben in der Limburger Südstadt vor? Dieser Frage ist Quartiersmanager Marcus Schenk nachgegangen. Hintergrund ist das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“, an dessen Anfang die Analyse des geförderten Bereichs steht.

Dabei ist es wichtig, dass Jugendliche, Senioren, Familien, Migranten und andere Gruppen nach ihren Bedürfnissen, Wünschen und Ideen gefragt werden. „Jede Gruppe hat einen anderen Blick auf die Dinge und das ist ganz wichtig“, sagt Schenk.

Jugendliche machen mit bei der „Sozialen Stadt“

Einen Nachmittag lang war Schenk daher mit der Jugendlichen und dem Team der Jugendarbeit der Caritas in der Südstadt unterwegs. „Es fehlt ein Ort, an dem wir uns treffen können“, sagte eine 15-Jährige. Offenes Wlan ist für einen 14-Jährigen ein wichtiger Punkt. Auch finden die Jugendlichen, dass es zu wenig Möglichkeiten für sie in den vielen Grünflächen gibt. „Die Spielplätze sind für Kinder und die wenigen Sportangebote, wie der Sportplatz an der Zepellinstraße sind in einem schlechten Zustand“, stellen sie fest.

Quartiersmanager Schenk notiert alle Anregungen und Wünsche der Jugendlichen und gibt sie an das Büro Rittmansperger weiter, das damit ein Konzept schreibt. Das wird dann sozusagen das Drehbuch für die kommenden zehn Jahre, in denen das Förderprogramm läuft. Jedes Jahr entscheiden die politischen Vertreter, vor dem Hintergrund des städtischen Haushalts und der Höhe der Fördermittel, was umgesetzt wird.

Mit den Menschen ins Gespräch kommen

Für das Team der Sozialen-Stadt-Südstadt ist es wichtig, mit so vielen Menschen wie möglich zu sprechen, um ein möglichst umfassendes Bild über ihre Wünsche zu bekommen. Im September gab es daher in der Domäne Blumenrod eine Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürgern. Nun wird mehr in Gruppen gearbeitet.

Außerdem bietet das Quartiersmanagement eine Sprechstunde für alle Interessierten Bewohner der Südstadt an. Im November ist diese immer mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr im „Café Denk´mal“ in der Domäne Blumenrod. Die erste ist am 5. November.

Mit Schenk kann auch persönlich einen Termin vereinbart werden, um über das Viertel oder das Förderprogramm „Soziale Stadt“ zu reden. Zu erreichen ist er unter Tel.: 0177-5212345 oder per Mail schenk@qurban.de

 

Mehr zum Thema Soziale Stadt könnt ihr in diesem Beitrag lesen: „Auftaktveranstaltung zur Sozialen Stadt“


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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