PM Stadt Limburg – Weitere Pläne mit dem Schlossgarten

Die vorbereitenden Untersuchungen zum Schlossgarten sind abgeschlossen, nun wird sich ein Student der Hochschule in Geisenheim im Rahmen seiner Masterarbeit damit beschäftigen, wie das Areal unterhalb des Schlosses einmal gestaltet werden soll.

Ende Februar wurde die Fläche vom ehemaligen Schlossgarten gerodet. Die alte Gartenstruktur sollte wieder hergestellt und die denkmalgeschützten Mauern vor dem Wurzelwerk geschützt werden. Auch standen die Bäume nicht mehr sicher. Seitdem tat sich auf dem Gelände nichts mehr. Doch nun soll Bewegung in die Sache kommen, wie eine Pressemitteilung der Stadt Limburg mitteilt.

Schlossgarten wird Thema einer Masterarbeit

Der Schlossgarten und seine Überplanung werden Thema einer Masterarbeit. Ein Student der Hochschule Geisenheim wird sich des Schlossgartens annehmen und im Rahmen seiner Arbeit eine Neugestaltung vorschlagen. Das wurde dem Magistrat, dem Bauausschuss und nun auch dem Denkmalbeirat der Stadt mitgeteilt. Gegebenenfalls wird das Arbeitsfeld noch um den kleinen Garten vor dem Barockbau im Schlosshof erweitert.

Bevor der Student die Aufgabe übernahm, gab es zusammen mit seiner Professorin Dr. Grit Hottenträger vom Institut Freiraumplanung der Hochschule einen Ortstermin in Limburg. Die Masterarbeit wird von Seiten der Stadtverwaltung durch Markus Saal, Untere Denkmalschutzbehörde, und Jürgen Dumeier, Verkehrs- und Landschaftsplanung, begleitet. Als Unterlagen stehen für die Masterarbeit die historischen Fotoaufnahmen und die durchgeführte Höhenaufnahme zur Verfügung.

Fundamente einer Mauer gefunden

Natürlich kann der Student auch auf die Ergebnisse der Bodenradarprospektion zurückgreifen, die vorgenommen wurde. Allerdings sind die Ergebnisse dieser Untersuchung mit wenigen neuen Erkenntnissen verbunden, wobei Hinweise auf Fundamente einer Mauer gefunden wurden, von der heute an der Oberfläche keine Spuren mehr zu erkennen sind. Hinweise auf eine vermutete Wegeführung auf dem Areal des Schlossgartens fanden sich jedoch nicht.

Nach der Rodung im Februar wurde die Fläche mittels Bodenradarprospektion untersucht. Durch diese Untersuchung sollen laut Landesamt für Denkmalpflege die historischen Strukturen der ehemaligen Gartenanlage herausgefunden werden. Heute befinden sich noch zwei kleine Treppenanlagen mit Mauern sowie eine weitere sogenannte Trockenmauer auf dem Areal.

In der Masterarbeit wird sich der Student im ersten Teil seiner Arbeit mit der Analyse und den Gegebenheiten des Geländes rund um das Schloss beschäftigen. Im zweiten Teil widmet er sich der Neugestaltung des Schlossgartens. Anfang Februar kommenden Jahres soll die Arbeit beendet werden.

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.