11.111 Euro für die DKMS

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Karin Knapp und Peter Hauer alias Prinzessin Karin I. und Prinz Peter II. von Limburg zu Nassau-Oranien übergaben eine Spende von 11.111 Euro an die DKMS. Sie verknüpften ihre Regentschaft über den Dreierbund mit einem guten Zweck und sammelten diese wahnsinnig große Spendensumme zusammen. 

Es ist noch immer ein wenig unwirklich und wenn Peter Hauer an den Tag der Prinzenkürung zurückdenkt, kann er es noch immer nicht glauben, dass diese hohe Spendensumme zusammenkam. Er erinnert sich noch sehr gut, als sie am 11.11. abends zusammen saßen und darauf hofften, in den vierstelligen Bereich zu kommen. Von einer fünfstelligen Summe hat das Prinzenpaar geträumt, aber es zu Anfang nie wirklich gedacht. Sein Gedanken, als Max Stillger von der Summe von 11.111 Euro sprach war eher: „Da bist du drei Stunden Prinz und hast so einen Fels am Rücken.“

Eigendynamik entwickelt

Zu Beginn passierte auch recht wenig. Es gab mal hier und mal da eine Spende, aber alles übersichtlich. Doch in dem Moment, wo die Kampagne losging und das Prinzenpaar von Veranstaltung zu Veranstaltung zog, gewann das ganze eine Eigendynamik, denn überall machten sie Werbung für ihre Aktion. „Es hat eine Dynamik angenommen, mit der wir selbst nicht gerechnet haben“, so Peter Hauer. Diese Dynamik nahm dann nochmal zu, als das Prinzenpaar am Rosenmontag selbst nochmal 1.111 Euro spendete. Nun galt es nur noch Danke zu sagen. Peter Hauer und Karin Knapp bedanken sich bei allen, die das möglich gemacht haben. „Ohne eure Unterstützung hätten wir das nicht schaffen können,“ so Peter Hauer, „ich ziehe den Hut vor euch, was ihr für uns und die DKMS gemacht habt.“ Mit dieser Spende können rund 317 Typisierungen bezahlt werden.

Karin Knapp und Peter Hauer (re) übergeben Jörg Mais den Spendenscheck für die DKMS.
Karin Knapp und Peter Hauer (re) übergeben Jörg Mais den Spendenscheck für die DKMS.

Hoffnung geben

Die Spende überreichten sie an Jörg Mais, der schon lange bei der DKMS ist und mit seiner Spende ein Menschenleben retten konnte. Er ist noch heute davon bewegt, dass er 2007 einem Amerikaner das Leben retten konnte. „Wenn man sieht, dass jemanden ein so hartes Schicksal trifft und man mit einer kleinen Spende sein Leben retten kann, dann berührt dies“, erzählte Mais. 2010 habe er den Mann besucht, der seine Spende erhielt und konnte hautnah miterleben, was dieser Mann gewonnen hatte.

Karin Knapp, welche selbst ihren ersten Mann durch die Krankheit begleitet hat, weiß, was ihre Spende bedeutet. Sie bedeutet Hoffnung für einen Menschen, der eine Stammzellspende zum Überleben benötigt. Ihr Mann hatte leider nicht das Glück. Aber sie ist sich sicher: „Wir haben es geschafft, jemanden Hoffnung zu geben.“ Sie zeigte sich bei der Spendenübergabe sehr gerührt und auch stolz.

Neben den vielen, vielen Spendern geht ein besonderer Dank des Prinzenpaares an Gert Vieweg, EVL, Bürgermeister Marius Hahn, Michael Schmidt, KSK, Max Stillger, der Firma Mudersbach in Friedewald sowie an das Alten- und Pflegeheim Jung in Dorndorf. Manfred Thomé, Präsident der Blauen Funker, bedankte sich ebenfalls: „Sowas hat es hier in der Region noch nicht gegeben.“

Karin Knapp und Peter Hauer übergaben an Jörg Mais (mi) den Spendenscheck für die DKMS.
Karin Knapp und Peter Hauer übergaben an Jörg Mais (mi) den Spendenscheck für die DKMS.



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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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