Kunstwerke und feine Details beim Social Media Walk bei der Kreissparkasse Limburg

Zusammen mit der Kreissparkasse Limburg lud ich zum 1.Social Media Walk in der Geschäftsstelle ein. Dass sich in dem Gebäude mehr verbirgt, als Beratungen zu den verschiedensten Finanzdienstleistungen, mussten die Teilnehmer schnell erkennen. Recht kurzweilig verging die Zeit, in der viele neue Eindrücke gesammelt wurden. 

Pünktlich um 15 Uhr hatte sich eine kleine Gruppe im Eingangsbereich der Geschäftsstelle der Kreissparkasse versammelt, von der aus es los ging in die verschiedenen Bereiche. Wer glaubte, dass es nun einen Werbevortrag über die verschiedenen Finanzprodukte der KSK gab, wurde leider enttäuscht. Dafür gab es interessante Architektur, viele Treppen, faszinierende Ausblicke, erstaunliche Einblicke sowie fesselnde Kunst.

Offen und transparent

Die Führung übernahm Oliver Schrangs und er konnte einiges zu dem Gebäude erzählen. Als Finanzdienstleister ist es der KSK Limburg wichtig, offen und transparent zu sein. Dies gilt jedoch nicht nur für das Geschäft, sondern spiegelt sich auch in dem Gebäude wieder. Dazu passt auch das Motto „Wir leben in der Region, mit der Region und von der Region.“ Daher ist der Mittelpunkt des Gebäudes ein riesiger Multifunktionsbereich mit viel Glas und Licht. Herr Schrangs war damals bei der Umsetzung des neuen Gebäudes mitbeteiligt. Die Kunst bestand darin, zwischen zwei Altbeständen den Neubau zu realisieren und dabei soll das Gebäude so wirken, als ob es schon immer diesen Platz innehatte. Daher wurde auch die markante Außenfassade in gelblichen und schwarzen Stein gewählt.

Barrierefreies Bauen als Herausforderung

Aus Limburg war Frank F. König mit dabei, der im Rollstuhl sitzt. Dadurch erhielt die Gruppe nochmal ganz andere Perspektiven. Habt Ihr Euch beim Teppichkauf schon mal Gedanken darüber gemacht, ob ein Teppich links- oder rechtsgewebt ist? Frank F. König konnte uns genaue Infos über die Webrichtung der Teppichware im Gebäude machen, denn das Abdriften des Rollstuhls zeigte diese Problematik genau auf. Im ganzen Gebäude sind Aufzüge vorhanden, so dass auch er alle Bereiche entdecken konnte. Oliver Schrangs verwies darauf, dass barrierefreies Bauen eine echte Herausforderung darstellt und eine Nachrüstung noch mehr.

Gewachsene Kunstsammlung

In allen Gängen, an den Wänden und in den Büros finden sich diverse Gemälde – von alten Stücken bis hin zu modernen Grafiken ist alles vorhanden. Dabei achtet die Kreissparkasse darauf, dass die Kunst einen regionalen Bezug hat oder von regionalen Künstlern stammt. Faszinierend auch die Jubiläumsausstellung alter Maschinen zum Buchen in Kombination mit modernen Fotografien. Diese stellten eine interessante Symbiose dar. Faszinierend waren auch die Ausblicke von den oberen Etagen aus. Es gab einen völlig neuen Blick auf den Limburger Dom und das Rathaus, welchen ich so noch nicht hatte.
Für einen kurzen Zeitraum wurden in Limburg Münzen geprägt, nämlich von 1816 bis 1828 und einige Münzen konnten bestaunt werden. Auf dem ältesten Stadtplan von Limburg aus 1759 erhielt die Gruppe einen historischen Einblick von der Kreisstadt.

Verschiedene Blickwinkel

Bei einem Social Media Walk ist es auch immer wieder interessant, wie die anderen Teilnehmer die Dinge wahrnehmen. Davon habe ich auch kleine Einblicke für euch.

Sehr zu empfehlen sind auch die Bilder von Uli Eulenberg, welcher als Künstler nochmal ganz anders mit dem Thema umgeht.

Interessante Themen aus der Kreissparkasse findet Ihr auch auf dem Sparkassenblog.

Einen weiteren tollen Beitrag zum Walk findet ihr hier bei Frank F. König. Weitere tolle Eindrücke erhaltet ihr bei Lahntastisch.

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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