Studienreise nach Auschwitz im Oktober

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Studienreise nach Krakau und Oswiecim: Selbstvergewisserung zu Auschwitz vom 10. bis 15. Oktober 2020

Die kürzlich erfolgte Kenntlichmachung des Gettohauses für jüdische Menschen vor ihrer Deportation am Neumarkt in Hadamar hat neues Interesse an deren Schicksal wie dem an Helene Kahn, die 1942 mit 28 Jahren im KZ Auschwitz-Birkenau ihr Leben verlor, geweckt. Die Deportation in die nationalsozialistische Vernichtung erfolgte aus dem Kreisgebiet vor allem in die Lager Sobibor, Majdanek und Treblinka, aber u.a. 42 jüdische Menschen aus Weilburg oder zwölf aus Hadamar und Thalheim wurden nachweislich nach Auschwitz (heute Oswiecim) gebracht.

Mittlerweile wurde der Corona-bedingt zeitweise eingeschränkte Zugang zur dortigen KZ-Gedenkstätte von den polnischen Behörden wieder erweitert. Mit einer Studienreise vom 10. bis 15. Oktober 2020, die zunächst nach Krakau (vormaliges jüdisches Viertel Kazimierz, Getto Podgórze und Durchgangslager Plaszów), dann zwei Tage nach Oswiecim führt und mit dem Besuch der Jagiellonen Universität, in dem das NS-„Institut für deutsche Ostarbeit“ untergebracht war, abschließt, sind noch Plätze frei.

Die Anreise erfolgt per Bahntagesreise  vom ICE Bahnhof Limburg-Süd um 10.32 Uhr am Samstag, den 10.Oktober 2020. (Rückkehr: Donnerstag, 15. Oktober ca. 23.40 Uhr.) Der Kostenbeitrag beträgt für die Bahnreise, Unterbringung im Hotel bzw. einem katholischen Dialogzentrum, Halbpension sowie dem Programmkosten 684 € (ermäßigt für Studierende, Erwerbslose, Sozialrentner/innen 522 €). Veranstalterin ist die Kurt und Herma Römer Stiftung. Das Programm kann bei Christoph Speier (Hadamar) Telefon 06433 949 41 19 oder per E-Mail speier@kochmedien.de angefordert werden. Anmeldeschluss: 7. September 2020.


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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