Tag des Ehrenamtes sowie Bundesverdienstkreuz Alea Horst

Am 5. Dezember ist der Tag des Ehrenamtes und er bietet Gelegenheit, zu schauen, wie vielfältig das Ehrenamt ist und einfach mal Danke zu sagen. Die auch in der Region bekannte Alea Horst erhielt gestern durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Tag es Ehrenamtes

In Deutschland engagieren sich rund 29 Millionen Menschen ehrenamtlich, etwas über zwei Millionen Menschen sind es in Hessen. Sie engagieren sich für das Gemeinwohl auf vielfältigste Art und Weise, ohne eine Bezahlung dafür zu erhalten. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Der Internationale Tag des Ehrenamtes findet seit 1986 immer am 5. Dezember statt und wurde 1985 von der UN beschlossen. An diesem Tag soll das Ehrenamt Anerkennung bekommen und zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements dienen. Und es ist ein Tag, an dem auf vielfältige Weise dem Ehrenamt gedankt werden kann.

Jahrelang habe ich das ehrenamtliche Engagement im Landkreis Limburg-Weilburg sehr gerne begleitet und darüber berichtet. Denn wenn das Ehrenamt nicht sichtbar ist, dann ist es schwer, Nachwuchs zu finden. Selbst im Ehrenamt tätig weiß ich, dass es nicht immer einfach ist, neue Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Ich möchte heute diese Stelle nutzen, um allen zu danken, die sich ehrenamtlich engagieren und damit das Leben hier im Landkreis mitgestalten, bunt gestalten und lebenswert machen. Vielen Dank für euer Engagement!

Bundesverdienstkreuz für Alea Horst

Unter dem Motto „Zukunft des Ehrenamtes“ hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am gestrigen Montag in Schloss Bellevue 19 Bürger zum Tag des Ehrenamtes mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die zehn Frauen und neun Männer setzen sich oft schon in jungen Jahren in herausragender Weise in der Flüchtlingshilfe, in Blaulicht- und Hilfsorganisationen und für sozial benachteiligte Menschen ein. Außerdem engagieren sie sich für den interreligiösen Dialog und die Erinnerungskultur sowie die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Eine der Geehrten ist die in der Region bekannte Alea Horst. Bis 2015 als Hochzeitsfotografin aktiv änderte sich ihr Leben jedoch grundlegend, als sie 2015 im Flüchtlingslager Moria arbeitete. Seitdem hat sie als Fotografin und Nothelferin mehr als 30 internationale Hilfsprojekte unterstützt. Sie reist in Krisenregionen wie Afghanistan, Bangladesh oder Syrien, um das Leben und Leid der Menschen, vor allem der Kinder, mit viel Würde zu porträtieren. Ihre Bilder stellt sie allen unentgeltlich zur Verfügung, die sich für Geflüchtete einsetzen. Sie gibt ihnen damit eine Grundlage für eine starke Öffentlichkeitsarbeit. In Schulen, sozialen Medien und auf ihrer Webseite berichtet sie von ihren Einsätzen in den Krisenregionen der Welt und sammelt Spenden mit ihrem Verein „Alea“. Mit ihrem außerordentlichen Engagement zeigt Alea Horst, dass bürgerschaftliches Engagement nicht an den Grenzen des eigenen Landes endet. Via Internetseite Bundespräsident

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!

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Pressemitteilungen

Es gründet sich im Landkreis eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Missbrauchserfahrungen sowie eine für Eltern von Kindern mit Autismus. Bei Ausschreibungen stellt die Stadt Limburg immer wieder fest, die die Preise sehr stark ansteigen, so auch bei der Vergabe für Arbeiten im Bürgerhaus Offheim.

Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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