Temporeiche Kappensitzung beim LCV Blaue Funker

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Getreu dem Motto „Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das Fernsehprogramm“ präsentierten der LCV Blaue Funker einen kurzweiligen, temporeichen Abend mit Musik, Tanz und Spaß in ihrem Vereinsheim. 

Fünf Stunden gefüllt mit rasanten Tänzen, witzigen Büttenreden und viel Abwechslung boten die Blauen Funker bei ihrer Kappensitzung im Funker-Vereinsheim. Zusammen mit dem Dreierbund-Prinzenpaar Peter II. und Karin I. von Limburg zu Nassau-Oranien eröffneten die Funker den Abend. Zusammen mit den Gardetänzern, den Amazonen und dem Offizierscorps standen sie auf der Bühne und gaben ein tolles Bild ab. Noch ein wenig stimmlich angeschlagen warb Prinzessin Karin I. für die DKMS, für welche das Prinzenpaar Spenden sammelt. Nachdem sie mit ihrem Lied den Saal zum Mitsingen brachten, mussten sie erstmal weiter, um dann rechtzeitig zum Finale wieder vor Ort zu sein.

Höhepunkt an Höhepunkt

Ein absoluter Höhepunkt war die Prinzengarde Rot-Weisse Funken Hürth, die bereits bei der Prinzenkürung vor Ort waren. Mit ihrer kölschen Art, der Musik, dem Tanzmariechen und ihrem Partner verzauberten sie total. Sie legten ein tolles Bühnenprogramm hin und durften auch ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen. Bis auf die Gäste aus Köln gestalteten die Blauen Funker ihr Bühnenprogramm komplett selbst und können dabei stolz auf ihren Nachwuchs blicken, wie auch auf die Erwachsenen. Neben der Prinzengarde waren die „Horrorshow“ der Amazonen mit ihren gruseligen Kostümen sowie der Showtanz der Offiziere „Hamburg und die See“ ein absolutes Highlight der gestrigen Sitzung. Da konnte keine still sitzen bleiben, wie die die Bühne zum Beben brachten. Es wurde mitgeklatscht, mitgesungen und Zugaben gefordert.
Große Vorbilder für die Minis und die Junioren, welche in der Kappensitzung ihre aktuellen Marschtänze zeigten sowie ihre Showtänze. Für die Minis ging es als Piraten zur See, während die Junioren die Blues Brothers ins Vereinsheim holten. Nachwuchs aus den eigenen Reihen ist auch die Sängerin Samira Schönborn von den Jungfunkern, die mit ihrem Gesang nochmal einheizte, bevor es in die Pause ging.

Silberjubiläum und Abnehmwahn

Jürgen Hertzel feierte seinen 25-jährigen Hochzeitstag. Irgendwie hatte er sich alles anders vorgestellt. Wollte er doch von seiner Frau verwöhnt werden, täglich sein Lieblingsessen gekocht bekommen und immer umsorgt werden. Statt dessen fand er sich mit dem Putzlappen auf der Treppe wieder und auch sonst ist es jeden Tag der gleiche Trott mit der gleichen Frau, den gleichen Klamotten und überhaupt. Erst vor kurzem hätte er sich ja in einen Seitensprung hineingestürzt. Die Dame im Bus hatte ihm sehr deutlich signalisiert, dass sie Interesse hätte. Nur leider wollte sie am Ende dem „Opa“ nur ihren Platz anbieten. So stellte er am Ende fest, dass er ohne seine Frau ja doch nicht der Mann sei, der er ist.

Peter Müller hingegen plagte das Thema Abnehmkur, welche ihm und seiner Familie ärztlich verordnet wurde. Mit dem Resultat, dass sie mit hungrigen Magen ins Bett gegangen sind, von Essen statt von Liebe träumten und bei einer Feier gnadenlos das Buffet abräumten. Salvenartig feuert er seine Sätze ins Publikum und startete eine massiven Angriff gegen die Lachmuskulatur. Sein Arzt habe ihm nun eine Kneippkur verschrieben und er kenne 200 Kneipen bei sich vor Ort. „Wenn sie mir blau begegnen- es ist ärztlich verordnet.“

Pantomime der Büttenschieber

Auf einer Sitzung der Blauen Funker dürfen die Büttenschieber – oder auch BüSchies- nicht fehlen. Herrlich amüsant überbrückten Mario Hechte und Sascha Klose vom Offizierscorps die Pausen mit ihren pantomimischen Einlagen. Ob als Gummibärenbande, verliebte Tänzerin oder Wolfgang Petry, die Lacher waren ihnen gewiss. „Ausziehen“-Rufen erklangen, als sie sich äußerst lasziv das Wasser über den Oberkörper schüttelten. Da hätte manch einer gerne mehr gesehen.
Langsam, ein wenig einfältig, aber mit vielen Witzen im Gepäck stand Manfred Thomé als Limburger Hannes auf der Bühne. Er sei nicht dick, sondern bestünde aus lauter erotischer Streichelfläche. Er war ein wenig ernüchtert, als er sich als griechischen Gott sah und seine Frau meinte, Buddha sei kein griechischer Gott. Für einige Lacher sorgte auch der Damen-Elferrat, die als schräges Orchester die Bühne eroberten.

Bevor es zum großen Finale ging, wetteiferten Peter Müller und Rainer Billert darum, ob Schlager oder Rock-Pop den Worldchampion-Titel verdient habe. Beide brachten gute Stimmung in den Saal, so dass es am Ende auf ein Unentschieden hinauslief. Beim Finale zum Lied „Echte Freunde“ kamen alle Aktiven nochmal auf die Bühne und feierten ausgelassen.

 



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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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