Wetterrückblick November – wärmste Jahr seit 1881

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Der November reiht sich nahtlos in die seit April herrschende Trockenperiode ein. Trotz einiger kalter Tage lagen die Temperaturen insgesamt über dem gemessenen Mittel.

Etwas später, aber dennoch möchte ich auch einen kleinen Rückblick auf das Wetter im November werfen.

Mit durchschnittlich 5,3 Grad Celsius lag die Temperatur 1,3 Grad über dem durchschnittlichen Referenzwert von 1960-1990. Selbst gegenüber der Vergleichsperiode von 1981-2010 lag die Temperatur noch 0,9 Grad höher. Gerade sommerlich startete der herbstliche Monat. Deutlich kältere Luft gab es dann im letzten Monatsdrittel. Mit 20 Litern pro Quadratmeter erreichten die Niederschläge nur ein Drittel des Solls von 66 Liter pro Quadratmeter. Mit rund 75 Sonnenstunden lag der Monat auch weit über seinem Soll und gehört damit zu den vier sonnenreichsten seit Messbeginn. In Hessen gab es nicht ganz so viel Sonne mit nur 65 Sonnenstunden. (Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD)

Wetter in der Region

Wie auch in den letzten Monaten lag Elbtal  nochmal über den deutschlandweiten Durchschnittswert. Die Durchschnittstemperatur für November lag bei 6,4 Grad. Die Höchsttemperatur war 17 Grad und die kälteste Temperatur -1 Grad. Damit war der November etwas wärmer als letztes Jahr, wo die Durchschnittstemperatur 6,1 Grad betrug. An Niederschlägen fielen 33 Liter pro Quadratmeter und somit etwas mehr als durchschnittlich deutschlandweit (Quelle: Elbtal.net)
Auch in Elz war es im Schnitt 6,4 Grad. An Niederschlägen fielen insgesamt 24,6 mm (Quelle: Wetter-Elz)

Wärmste Jahr seit 1881

Laut dem DWD war es seit 1881 in den ersten elf Monaten so warm wie in diesem Jahr. Ab April gab es Temperaturrekorde und fehlender Niederschlag. Von Januar bis November lag die Mitteltemperatur bei 11 Grad. Damit lag sie 2,1 Grad über dem langjährigen Mittel (1961-1990). Auch fiel zu wenig Niederschlag -insgesamt 482 Liter pro Quadratmeter. Das sind gerade mal 67 Prozent der üblichen Menge an Niederschlag. Parallel dazu gab es 1990 Sonnenstunden – ein plus von 32 Prozent. Auch gab es in diesem Jahr die meisten heißen Tage mit Temperaturen > 30 Grad sowie die meisten Sommertage (Tmax > 25 Grad). Laut DWD würde damit der langjährige Erwärmungstrend fortgesetzt und sei ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel längst in Deutschland angekommen ist. (Quelle: DWD)

 


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Heike Lachnit

Ich bin freie Lokaljournalistin in der Region um Limburg. Auf HL-Journal schreibe ich über die Themen, die nicht immer in der Zeitung Platz haben oder die mir am Herzen liegen.

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